Welser Gemeinderat mit Verkehrsschwerpunkt

In der Sitzung vom Montag, 28. Jänner fasste der Welser Gemeinderat unter anderem zwei wichtige Beschlüsse im Bereich Verkehr:

Das heurige Straßenbauprogramm wurde einstimmig beschlossen und ist mit insgesamt rund 3 Mio. Euro dotiert. Davon beträgt das Gesamtvolumen für den Neubau rund 1,7 Mio. Euro. Neue Gehsteige sind beispielsweise in der Rennbahn- und der Griesmühlstraße geplant, darüber hinaus werden im Stadtgebiet mehrere Lücken geschlossen. Zur Förderung des Radverkehrs sind unter anderem neue Radwege in der Primel- und in der Wallerer Straße geplant.

Neue Straßen entstehen, um neue oder künftige Wohnbauten oder Betriebe erreichbar zu machen: Etwa die Aufschließungsstraße Wimpassing (Verlängerung Voralpenstraße bis zur Anschlussstelle an die A8) und der weitere Ausbau in neuen Siedlungen (z. B. Am Berg, Sonnenpark, Neinergut). Weiters sind Maßnahmen zur Schulwegsicherung, Sanierung von Unfall-Häufungspunkten und zur Verkehrsberuhigung (Kreuzungsumbauten, Beleuchtung von Schutzwegen etc.) geplant.

Rund 1,2 Mio. Euro sind für die Erhaltung der Welser Straßen vorgesehen. Größere Vorhaben sind in diesem Bereich etwa die Gehsteigsanierung Am Rosenhag östlich der Königsederstraße und die Sanierung mehrerer Mittelmulden. Die Sanierung von Pflasterflächen in der Innenstadt soll 2019 in der Burggasse fortgesetzt werden. 85.000 Euro sind für den Bau und die Erhaltung der Brücken (z. B. Fußgeherbrücke Lehárstraße über den Grünbach im Bereich Kindergarten Laahen) budgetiert.

Weiters beschloss der Gemeinderat einstimmig den Beitritt der Stadt zur FahrRad Modellregion Wels. Wels arbeitet dabei mit Buchkirchen, Gunskirchen, Holzhausen, Krenglbach, Marchtrenk, Schleißheim, Steinhaus, Thalheim und Weißkirchen sowie dem Land und dem Klimabündnis Oberösterreich zusammen. Ziel ist die Erhöhung des Radverkehrsanteils in der Region durch die Begeisterung der Bevölkerung für das Rad als Verkehrsmittel (Bewusstseinsbildung), die Verbesserung der Radinfrastruktur sowie eine Vorbildwirkung für andere Gemeinden.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner: „Vom Straßenbauprogramm 2019 profitieren alle Verkehrsteilnehmer. Die Welser Gehsteige, Radwege und Straßen werden dadurch sicherer und komfortabler. Mit dem Beitritt zur FahrRad Modellregion setzt die Stadt einen wichtigen Akzent für die Förderung des Radverkehrs.“





Bild- und Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 29.01.2019





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