Maurer-Deponie: Bisherige Messungen brachten Entwarnung!

Aufgrund einer Resolution der Stadt Wels an das Land Oberösterreich wurde ein Prozess eingeleitet, der Klarheit über die Gefährdungslage durch die Maurer-Deponie bringen soll. Nun stehen die ersten Ergebnisse offiziell fest:

Die ehemalige Mülldeponie wird bereits seit 2001 vom Land Oberösterreich beobachtet. Im Rahmen des Altlastensanierungsgesetzes (ALSAG) wurden in den Jahren 2017 und 2018 zahlreiche Raumluftmessungen, Bodenluftuntersuchungen und Grundwasseruntersuchungen durchgeführt. Insgesamt wurden 44 Messungen an 22 Messstellen gemacht.

An keiner Messestelle wurde bei den Raumluftmessungen das Deponiegas Methan (CH4) gemes-sen. Auch im Boden wurden weder Methan noch Schwefelwasserstoff nachgewiesen. Die fachliche Beurteilung lautet, dass keine Deponiegasmigration festzustellen war. Bei den Grundwasseruntersuchungen wurden ebenfalls keine Überschreitungen der Maßnahmenschwellwerte festge-stellt.

Bei den Ergebnissen des Landes wurden auch die privat initiierten Untersuchungen von Herrn Maurer miteinbezogen.

Die Abfallgrube war von 1965 bis 1969 auf Basis des Genehmigungsbescheids der OÖ Landesregierung in Betrieb gewesen. Es wurden dort Abfälle aller Art entsorgt, mit Ausnahme der im Bescheid festgelegten Stoffe. Ende 1969 wurde die Mülldeponie stillgelegt.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Die ersten Untersuchungen zeigen deutlich, dass von der ehe-maligen Mülldeponie keine Gefahr ausgeht. Weder ist das Grundwasser verseucht, noch sind Anrainer in irgendeiner Weise gefährdet.“

Vizebürgermeisterin Silvia Huber: „Die nun vorliegenden Ergebnisse bringen ein erstes Aufatmen. Ich hoffe, dass nach Abschluss aller noch geplanten Untersuchungen die anfänglichen Bedenken ausgeräumt werden können.“

Stadtrat Peter Lehner: „Trotz der positiven Gutachten wird die Maurer-Deponie nicht umgewidmet. Eine langfristige und permanente Überprüfung der Fläche ist im Interesse der Welserinnen und Welser.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FP-Wels, am 17.01.2019





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