Wels forciert Pflege und Betreuung zu Hause

Erstmals klar nach Sprengeln aufgeteilt sind ab 2019 die Mobile Betreuung und Hilfe in der Stadt Wels. Die entsprechenden Leistungsvereinbarungen beschloss der Gemeinderat am Montag, 17. Dezember einstimmig.

Die Mobilen Dienste bieten ganzheitliche Hilfestellung für hilfs- und pflegebedürftige Menschen ohne Rücksicht auf ihr Alter, um den Verbleib in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Sie gliedern sich in die Hauskrankenpflege (medizinische Versorgung von Wunden, Verbandswechsel etc.), die Fach-Sozialbetreuung Altenarbeit“ (Hilfe beim Waschen, Anziehen etc.) und die Heimhilfe (Unterstützung im Haushalt).

Diese Leistungen erbringen – wie schon in den vergangenen Jahren – die städtische Seniorenbetreuung Mobil sowie die Vertragspartner Diakoniewerk, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe. Ab 2019 erfolgt dies – nach Vorgabe des Landes Oberösterreich – anhand einer klaren Aufteilung nach Stadtgebieten. Diese Leistungsvereinbarungen können jedoch nur eine grundsätzliche Rahmenvorgabe darstellen. Denn der Bedarf kann natürlich unter dem laufenden Jahr aufgrund verschiedener Umstände ansteigen.

Dies war etwa 2018 der Fall: Unter anderem durch die Anhebung auf Pflegestufe 4 als Voraussetzung für eine Heimaufnahme verbleiben erheblich mehr betroffene Menschen zu Hause und müssen somit mobil versorgt werden. Aus diesem Grund beschloss der Gemeinderat zusätzlich einstimmig die entsprechende Aufstockung der 2017 getroffenen Leistungsvereinbarungen mit den oben genannten Anbietern.

„Alle pflege- und betreuungsbedürftigen Welser sollen jene Unterstützung erhalten, die sie benötigen. Das ist uns ein großes Anliegen. Mit dem einstimmigen Beschluss im Gemeinderat schafft die Stadt Wels mit ihren privaten Partnern die Grundlage, dass auch 2019 eine entsprechende Versorgung im Stadtgebiet gegeben ist“, betonen Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger und Generationen-Stadträtin Margarete Josseck-Herdt.

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 18.12.2018





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