Wels bekommt Primärversorgungszentren

Der Einsatz der Stadtvertreter für die Welser Gesundheitsversorgung hat sich ausgezahlt: Die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK) sieht zur Bekämpfung des Ärztemangels gleich zwei Primärversorgungszentren in der Stadt vor. Der Masterplan dazu ist bereits beschlossen.

Bei einem Termin mit Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, Gesundheitsreferentin Vizebürgermeisterin Silvia Huber und Stadtrat Peter Lehner gaben OÖGKK-Obmann Albert Maringer und Ressortdirek-tor Mag. Franz Kiesl, MPM, die entsprechenden Pläne bekannt. Damit hatte das gemeinsame Schreiben der Stadtsenatsfraktionen vom heurigen Juni einen noch positiveren Effekt als erhofft: Damals war seitens der OÖGKK noch von lediglich einem solchen Zentrum die Rede gewesen.

In einem Primärversorgungszentrum arbeitet ein Team von Allgemeinmedizinern je nach Bedarf mit anderen Fachleuten aus verschiedenen Gesundheitsbereichen (Physiotherapie, Ernährungsberatung, Mobile Pflegedienste etc.) zusammen. Durch abgestimmte Ordinationszeiten ergeben sich deutlich ausgeweitete Öffnungszeiten. Das Modell könnte vor allem auch für junge Medizinerinnen, die Teilzeit arbeiten möchten, attraktiv sein. Im gesamten Stadtgebiet gibt es mehrere mögliche, aber noch keine konkreten Standorte.

In diesem Zusammenhang haben Stadt und OÖGKK auch eine Informationsveranstaltung fixiert. Diese findet am Mittwoch, 30. Jänner um 19:00 Uhr in der Volkshochschule Pernau (Ingeborg-Bachmann-Straße 23) statt. Alle in Frage kommenden beziehungsweise interessierten Mediziner (Wahlärzte, Turnusärzte etc.) erhalten dort von Experten der OÖGKK umfassende Informationen zum Thema Primärversorgungszentren.

„Wir sind froh, dass die OÖGKK auf unsere Bedenken zum Ärztemangel in Wels eingegangen ist. Die Stadt wird die Realisierung natürlich in jeglicher Hinsicht unterstützen. Wichtig sind nun zwei Dinge: Einerseits geeignete Standorte und andererseits ausreichend Mediziner zu finden, für die die Arbeit in einem Primärversorgungszentrum in Frage kommt“, betonen Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Vizebürgermeisterin Silvia Huber.

Textquelle: Stadt Wels 
 



FPÖ-Wels, am 16.11.2018





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