Bürgermeister Rabl ist Vizepräsident im Current Affairs Committee des Europarates

Am Montag, 5. November wurde Bürgermeister Dr. Andreas Rabl in Straßburg zum Vizepräsidenten im Kongress der Gemeinden und Regionen (Current Affairs Committee – Ausschuss für aktuelle Angelegenheiten) ernannt. Vorsitzende des Rates ist die deutsche Politikerin Gabriele Neff. Weitere Vizepräsidenten sind: Ilsur Methin – Russische Föderation, Vincenzo Niro – Italien, Nawel Rafik-Elmrini – Frankreich und David Simmonds – Großbritannien.

Der Kongress der Gemeinden und Regionen (KGRE) ist eine Institution des Europarates mit 636 Mitgliedern aus Kommunalpolitikern, Bürgermeistern oder regionalen Mandatsträgern Er vertritt 200.000 Gebietskörperschaften aus 47 Ländern.

Der KGRE hat die Aufgabe, die Rolle der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften im Hinblick auf die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu untersuchen. Dazu zählen unter anderem der soziale Zusammenhalt, Bildung, interkultureller und interreligöser Dialog, Integration von Migranten, die Förderung des Schutzes von Kindern und die Gleichstellung der Geschlechter aus Sicht der Grundwerte des Europarates.

Aufgrund der aktuellen politischen Lage in Europa gehören seit kurzem auch jene Herausforderungen dazu, kohärente und glaubwürdige Maßnahmen zur Verhinderung der Radikalisierung, zur Steuerung der Migration und zur Verbesserung der Integrationspolitik zu erarbeiten.

Während der gewählten Zeit erstellen die Mandatare Entschließungen und/oder Empfehlungen, die während der Kongresssitzungen zur Annahme vorgelegt werden. Zudem organisieren sie Debatten über aktuelle Angelegenheiten, dringende Situationen und Krisen, die die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften der Mitgliedsstaaten des Europarates betreffen. Der Rat der Gemeinden und Regionen kann zudem dem Präsidium verschiedene Aktivitäten vorschlagen, um die lokale und regionale Demokratie zu fördern.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung. Um effiziente Maßnahmen auf regionaler Ebene umsetzen zu können, braucht es starke Partner, die an einem Strang ziehen und sich gemeinsam für sinnvolle Lösungen einsetzen. Ich hoffe, mit meinen Kollegen im Ausschuss für aktuelle Angelegenheiten künftig einiges bewirken zu können – vor allem im Bereich der Verbesserung der Integrationspolitik und beim sozialen Zusammenhalt.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 12.11.2018





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