Autobahn-Anschlussstelle Wimpassing: Wels und Gunskirchen unterfertigen Vertrag

2019 ist es nach derzeitigem Stand so weit: Die Anschlussstelle Wimpassing an die A8 Innkreis Autobahn wird errichtet. Momentan wird die Ausschreibung der Bauleistungen von der ASFINAG vorbereitet, die zeitnah veröffentlicht werden soll. Ein wichtiger Schritt erfolgte mit der jüngsten Vertragsunterzeichnung zwischen Wels, Gunskirchen und den Welser Kieswerken.

Die Umwelt-Verträglichkeitsprüfung wurde im Frühjahr 2018 positiv abgeschlossen. Der Baubeginn soll im Frühling 2019 erfolgen. Die Fertigstellung ist bei planmäßigem Verlauf ebenfalls noch für 2019 vorgesehen. Im gleichen Zeitraum sollen auch die – teilweise jetzt bestehenden – Anschlussstraßen fertig werden.

Die Kosten werden zwischen der ASFINAG, der Stadt Wels und der Marktgemeinde Gunskirchen aufgeteilt. Weiters leistet auch die Welser Kieswerke Treul & Co. Gesellschaft m.b.H. einen finanziellen Beitrag und tritt Grundflächen für die Anschlussstelle ab. Die entsprechenden Verträge sind nun unter Dach und Fach (Bildhinweis: Stadt Wels, bei Nennung Abdruck honorarfrei).

Die Autobahnanschlussstelle erschließt neue Betriebsbaugebiete in Wels sowie in Gunskirchen und ist somit auch für den Wirtschaftspark Voralpenland von großer Bedeutung. In Gunskirchen sollen in den nächsten Jahren rund 50 Hektar für die Ansiedelung von Unternehmen geschaffen werden. Aus Welser Sicht ist die Autobahn-Anschlussstelle vor allem für die bereits bestehenden und noch anzusiedelnden Unternehmen im Gewerbegebiet Wimpassing wichtig. Über diese Betriebsansiedelungen sollen sich die genannten Investitionen der Stadt auch wieder refinanzieren.

Zudem soll die neue Auf- und Abfahrt mit ihren zwei Kreisverkehren das untergeordnete Netz insbesondere vom Schwerverkehr sowie die beiden bestehenden Anschlussstellen der A 8 (Wels-West und Wels-Nord) entlasten.

Dr. Andreas Rabl (Bürgermeister Wels): „Durch die Autobahnanschlussstelle wird der Wirtschaftsstandort Wels noch attraktiver. Davon profitieren sowohl bestehende, als auch künftige Unternehmen vor allem im Gewerbegebiet Wimpassing. Wir freuen uns, dass für dieses Projekt eine starke Kooperation mit Gunskirchen, den Welser Kieswerken und der ASFINAG zustande gekommen ist.“

Josef Sturmair (Bürgermeister Gunskirchen): „Die Möglichkeit zur Schaffung neuer Arbeitsplätze im Zentralraum und für Gunskirchen wird durch diese neue Anschlussstelle geschaffen. Damit wird die weitere Entwicklung der Gemeinde auch für die Zukunft abgesichert.“


Bildtext:
Die Bürgermeister Dr. Andreas Rabl (Wels) und Josef Sturmair (Gunskirchen) sowie die Geschäftsführer Mag. Ursula Huber-Wilhelm-Treul und Ing. Jürgen Neuhuber (Welser Kieswerke) bei der Unterzeichnung der Verträge (v.l.).

Bild und Textquelle: Stadt Wels (bei Nennung Abdruck honorarfrei).



FPÖ-Wels, am 08.11.2018





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