Stadt Wels gedachte der Reichspogromnacht

Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Andreas Rabl sowie mehreren Mitgliedern des Stadtsenats und Gemeinderates nahmen am Mittwoch, 7. November rund 150 Besucher an der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt Wels zur Reichspogromnacht im Pollheimerpark teil.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Andreas Rabl sowie mehreren Mitgliedern des Stadtsenats und Gemeinderates nahmen am Mittwoch, 7. November rund 150 Besucher an der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt Wels zur Reichspogromnacht im Pollheimerpark teil.

In Vertretung von Staatssekretärin Mag. Karoline Edtstadler, die ihre Teilnahme aus terminlichen Gründen kurzfristig absagen musste, hielt Sektionschef Hermann Feiner (Leiter der Sektion IV im Innenministerium) dabei die Gedenkrede. Neben seiner Tätigkeit im Innenministerium ist er unter anderem Vorsitzender des Kuratoriums zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Dieses hat eine Aufsichtsratsfunktion für die Bundesanstalt „KZ-Gedenkstätte Mauthausen/Mauthausen Memorial“ und ist für die wirtschaftliche sowie die inhaltliche Kontrolle zuständig.

In ihren Reden erinnerten Bürgermeister Dr. Rabl und Sektionschef Feiner an die grauenhaften Ereignisse, die in der Nacht von 9. auf 10. November 1938 im gesamten „Großdeutschen Reich“ geschahen. Gleichzeitig mahnten die beiden Redner bei der heutigen Generation die Verantwortung ein, speziell die Jugendlichen für dieses Thema zu sensibilisieren.

Das Rahmenprogramm der diesjährigen Gedenkveranstaltung wurde von Schülern des Brucknergymnasiums Wels gestaltet. Die Schüler schlüpften in die Rolle einiger Opfer der Reichspogromnacht und machten dadurch das Grauen von damals für heute spürbar.

Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgte der Hans-Sachs-Chor.







Bildhinweis: Josef Fischer (bei Nennung Abdruck honorarfrei)

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 08.11.2018





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