Stadt Wels forciert Freiwilligenarbeit

Die von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer gestern präsentierte IMAS-Studie zum Thema „Ehrenamtliches Engagement in Oberösterreich“ bestätigt die Welser Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger in ihrem Bestreben, die Freiwilligenarbeit auszubauen und zukünftig zentral über die Stadt Wels zu koordinieren. In der IMAS-Studie wurde erhoben, dass noch rund 190.000 Personen in Oberösterreich bereit wären, Freiwilligenarbeit zu leisten, jedoch nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen. Darum verstärkt die Stadt Wels derzeit ihre Bemühungen, zusätzliche ehrenamtliche Personen für die unterschiedlichsten Bereiche zu finden.

Auch in der 2017 präsentierten Studie „Soziales Wels 2030“ wurde von den Autoren die Empfehlung ausgesprochen, die Freiwilligenarbeit zentral über die Stadt zu koordinieren. Aus diesem Grund wurde kürzlich die Stelle eines städtischen „Freiwilligenkoordinators“ ausgeschrieben. Dieser soll als „Anknüpfungspunkt“ zwischen der Stadt und Ehrenamtlichen sowie als zentrale Auskunfts- und Anlaufstelle für Interessierte fungieren. Damit soll auch der administrative Aufwand beziehungsweise die Hemmschwelle für Interessierte verringert werden, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Als Vorbild dienst dabei unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, in der es in mehreren Städten bereits derartige Freiwilligenkoordinatoren gibt.

Mögliche Betätigungsfelder für freiwilliges Engagement sind in der Stadt Wels unter anderem der Kinder- und Jugendbereich, der Sozialbereich (z.B. in Senioreneinrichtungen), die Bereiche Sport und Kultur, die Einsatzorganisationen (Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehr etc.) sowie diverse Freizeiteinrichtungen (beispielsweise das Tierheim oder der Tiergarten).

Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Studien zufolge engagiert sich bereits jetzt fast jeder zweite Österreicher in irgendeiner Form ehrenamtlich. Unser Ziel ist es, die schon in Wels vorhandene Freiwilligenarbeit weiter zu professionalisieren und auszubauen. Bedanken möchte ich mich bei all jenen, die bereits jetzt Verantwortung übernehmen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Mein Dank gilt auch dem Freiwilligenzentrum Wels, das seit vielen Jahren sehr gute Arbeit leistet.“
 



FPÖ-Wels, am 07.11.2018





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