Sicherheitsreferent Kroiß fordert harte Konsequenzen für Diskothek „Feeling“

Erneut kam es am Samstag, 3. November in den frühen Morgenstunden zu einer Massenschlägerei – verbunden mit einem Großeinsatz der Welser Polizei – in der Diskothek „Feeling“ im Stadtteil Pernau. Bei allen Beteiligten handelte es sich um ausländische Staatsbürger beziehungsweise Personen mit Migrationshintergrund. Dabei wurden nach Angaben der Polizei sechs Personen verletzt, die vom Roten Kreuz versorgt und anschließend ins Klinikum Wels eingeliefert werden mussten. Damit nicht genug, kam es dann im und vor dem Klinikum zu weiteren schweren Ausschreitungen, die ein neuerliches Einschreiten der Polizei erforderlich machten.

Da es in immer kürzer werdenden Intervallen zu schweren Ausschreitungen in und vor der Diskothek kommt, sind hier für den Welser Sicherheitsreferenten Vizebürgermeister Gerhard Kroiß rasche Sofortmaßnahmen erforderlich, die in letzter Konsequenz zu einer Schließung des Lokales führen müssen. Notwendig sind für Kroiß eine Verkürzung der Sperrstunde, die Vorschreibung von mehr ausgebildetem Sicherheitspersonal in und vor der Disco sowie die Erhöhung des Kontrolldruckes durch die Polizei. Zu klären gelte es weiters, warum es gerade in diesem Lokal immer wieder zu schweren Auseinandersetzungen zwischen ausländischen Nationalitäten komme. Aufgrund dessen wird es auf Initiative von Sicherheitsreferent Kroiß rasch zu einem runden Tisch mit Vertretern der Polizei, der Gewerbebehörde und dem Betreiber der Disco kommen.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Mir reichts, so kann es mit diesem Lokal nicht weitergehen. Es kann und darf nicht sein, dass die Welser Polizei permanent mit einem Großaufgebot zur Diskothek ‚Feeling‘ ausrücken muss. Deshalb sind hier – auch zum Schutz der Anrainer – rasche Maßnahmen zur Lösung des Problems gefordert.

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 03.11.2018





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