Wels unterstützt Angehörige von Demenzkranken

Wenn Verwandte, Freunde oder gute Bekannte an Demenz erkranken, stellt das für Angehörige eine große Herausforderung dar. Die Stadt Wels bietet für diesen Fall eine spezielle Schulung an.

 

Diese richtet sich an pflegende Angehörige, Freunde und Bekannte von Betroffenen. Neben den Fachvorträgen ist auch Zeit, um auf die jeweilige persönliche Situation, Erfahrungen und konkreten Fragen einzugehen. Ort der Angehörigenschulung ist der Festsaal im Haus Leopold Spitzer (Hans-Sachs-Straße 22). Die drei Blöcke finden jeweils an einem Mittwoch im November von 17:00 bis 20:00 Uhr statt.

 

Am 7. November übernimmt die Klinische Psychologin Mag. Isabel Flamme unter dem Motto „Demenz – eine Krankheit verstehen“ die Einleitung und Vorbereitung für die folgenden beiden Termine. Am 14. und 21. November behandelt Diplom-Gesundheits- und Krankenpflegerin Hannelore Mair als Leiterin der städtischen Demenzberatungsstelle die Themen „Kommunikation und Umgang mit Betroffenen“ sowie „Gemeinsam den Alltag gestalten“.

 

Aus organisatorischen Gründen ersucht die Dienststelle Seniorenbetreuung der Stadt Wels um Anmeldung. Diese ist mittels Infoflyer (liegt in den städtischen Senioreneinrichtungen auf), per E-Mail unter demenzberatungsstelle@wels.gv.at oder unter Tel. +43 7242 417 3050 möglich.

 

„Die Zahl älterer Menschen wird in Wels immer größer, und damit auch die Zahl der Demenzkranken. Vor allem am Anfang wissen Angehörige oft nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Mit dieser Schulung versucht die Stadt, grundlegende Informationen und Hilfestellungen anzubieten“, betonen Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Generationen-Stadträtin Margarete Josseck-Herdt.

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 29.10.2018





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