Dämmerungseinbrechern keine Chance geben!

Durch die früher einsetzende Dämmerung (auch aufgrund der bevorstehenden Zeitumstellung) steigt im Herbst und Winter die Gefahr von Einbrüchen in Wohnstätten und Liegenschaften. Die Stadt Wels und das Stadtpolizeikommando Wels sind daher im Zuge der Aktion Gemeinsam.Sicher in Wels darum bemüht, die Bürger bestmöglich zu unterstützen:

Aus diesem Grund geben Präventionsbeamte des Stadtpolizeikommandos auch heuer wieder in persönlichen Gesprächen mit den Anrainern in den Welser Siedlungsgebieten Tipps zur Einbruchsvorbeugung. Darüber hinaus gibt es unter Tel. Tel. +43 5 9133 47 3400 oder 3410 kostenlose Beratungen rund um die Gebäude-, Betriebs- und Wohnungssicherheit.

Zum Schutz der Siedlungsgebiete und Gewerbebetriebe führen die Polizeiinspektionen tägliche Schwerpunktstreifen (Blaulicht und Zivil) samt Fahrzeuganhaltungen durch. Immer wieder gibt es auch groß angelegte Schwerpunktaktionen, bei denen der gesamte Verkehr auf den Hauptdurchzugsstraßen mit Augenmerk auf mögliche Einbruchskriminalität kontrolliert wird. Zusätzlich wird auch die städtische Ordnungswache in den Siedlungsgebieten verstärkt Streifen durchführen.

Es gibt aber auch für die Bevölkerung selbst einige Möglichkeiten, das Risiko eines Dämmerungseinbruches zu reduzieren. Wie der Name schon sagt, mögen Dämmerungseinbrecher kein Licht. Bewegungssensoren im Außenbereich und/oder Zeitschaltuhren im Innenbereich (die eine Anwesenheit vortäuschen) tragen dazu bei, potenzielle Täter zu vertreiben beziehungsweise auszutricksen. Mit Lärm kann man Dämmerungseinbrecher ebenfalls verschrecken. Es gibt etwa Bewegungssensoren, die gleichzeitig mit dem Licht auch akustische Signale aussenden.

Türen und auch Fenster sollten bei Abwesenheit geschlossen bleiben. Bei Fenstern und Terrassentüren empfiehlt sich zusätzlich die Montage von Rollläden. Diese halten nicht nur im Sommer die Hitze draußen, sondern im Herbst und Winter auch Dämmerungseinbrecher. Wertgegenstände aller Art sollten möglichst sicher aufbewahrt und keinesfalls offen herumliegen gelassen werden. Und schließlich sind hilfreiche und aufmerksame Nachbarn in Bezug auf Dämmerungseinbrecher besonders wertvoll.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß und Stadtpolizeikommandant Oberst Klaus Hübner: „Dämmerungseinbrüche sind ein europaweites Phänomen, von dem auch Wels betroffen ist. Durch das Zusammenspiel von Bevölkerung, Stadt und Polizei versuchen wir, in diesem Bereich vorzubeugen und ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu erzeugen.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 25.10.2018





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