Wels lädt zum Gedenken mit Ehrengast Staatssekretärin Edtstadler

Staatssekretärin Mag. Karoline Edtstadler wird anlässlich der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt Wels zur Reichspogromnacht am Mittwoch, 7. November um 18:30 Uhr im Pollheimerpark die Gedenkrede halten (Achtung: Änderung zum veröffentlichten Termin im Amtsblatt!).

Mag. Edtstadler ist seit Dezember 2017 Staatssekretärin im Bundesministerium für Inneres. In ihre Zuständigkeit fällt unter anderem die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Ihre juristische Ausbildung erhielt sie an der Paris-Lodron-Universität in ihrer Geburtsstadt Salzburg.

Spezialgebiete von Mag. Edtstadler sind die Grund- und Menschenrechte. Die bisherige berufliche Laufbahn führte sie unter anderem als Richterin an das Landesgericht Salzburg, in das Bundesministerium für Justiz sowie an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (Frankreich). Überdies war sie Oberstaatsanwältin.

Neben der Staatssekretärin wird auch Bürgermeister Dr. Andreas Rabl bei der Gedenkveranstaltung sprechen. Das Rahmenprogramm wird vom Hans-Sachs-Chor und den Schülern des Brucknergymnasiums Wels gestaltet.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Es freut mich, Staatssekretärin Mag. Karoline Edtstadler als Rednerin bei der heurigen Gedenkveranstaltung begrüßen zu dürfen. Das jährliche Gedenken der Stadt ist mir ein persönliches Anliegen. Viele Welserinnen und Welser landeten damals im Gefängnis, wurden vertrieben oder in ein Konzentrationslager verschleppt und ermordet. Dieses Grauen darf sich nicht mehr wiederholen. Alle Bürgerinnen und Bürger werden herzlich eingeladen, gemeinsam der Opfer zu gedenken.“

Landtagsabgeordneter Gemeinderat Dr. Peter Csar: „Dieser Tag der gewaltsamen Ausschreitung gegen eine Minderheit, die Juden, ist bezeichnend für die menschenverachtende Nazi-Politik und damit ein Mahntag für uns, dass sich das nie wieder wiederholen darf. Seien wir achtsam auf Worte und Taten, damit wir dann auch mutig gegen solche Entwicklungen auftreten. Vertrauen und warten wir nicht darauf, dass andere für uns die Stimme gegen solche Entwicklungen erheben, sondern nehmen wir unsere Verantwortung selbst in die Hand.“

Textquelle: Stadt Wels


Bildhinweis: BMI/Alexander Tuma (bei Nennung Abdruck honorarfrei).



FPÖ-Wels, am 23.10.2018





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