Wels will stationäre Radarüberwachung verdoppeln

Von vorne und hinten sollen die Radarkabinen künftig Raser im Welser Stadtgebiet blitzen können. Momentan ist damit nur eine Überwachung des abfließenden Verkehrs möglich. Derzeit gibt es in Wels-Stadt 18 stationäre Radarkabinen mit sechs Wechselgeräten.

Ein Austausch beziehungsweise ein Update der Software soll nun ermöglichen, dass die Radarkabinen neben dem – bisher schon erfassten – abfließenden auch den ankommenden Verkehr kontrollieren können. Dadurch würde sich die Zahl der überwachten Fahrbahnen verdoppeln. Mit dem bisherigen System konnten im Jahr 2017 insgesamt rund 26.000 Geschwindigkeitsübertretungen zur Anzeige gebracht werden, 2018 bis dato rund 22.000.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Die Polizei führt bereits verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch, und auch die Geschwindigkeitstoleranz wurde um fünf Kilometer pro Stunde gesenkt. Radarkabinen sind eine wertvolle Ergänzung zur mobilen Überwachung. Ich werde umgehend mit der Landespolizeidirektion Oberösterreich Kontakt aufnehmen, damit die nötige Umrüstung so schnell wie möglich durchgeführt wird. Denn das Thema ‚Schnellfahrerei/Raserei‘ ist nach wie vor ein Sicherheitsrisiko und sorgt zu Recht zu massiven Beschwerden in der Welser Bevölkerung.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 18.10.2018





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