„Versäumnisse beeinflussen Essensbewertung“

Die Versäumnisse von Schulreferent StR. Reindl-Schwaighofer sind verantwortlich für das schlechte Abschneiden im jüngst veröffentlichten Greenpeace-Gemeindecheck zum Schul- und Kindergartenessen in Wels.

Während die Kindergarten-Referentin StR. Margarete Josseck-Herdt genaue Angaben zu den Greenpeace-Fragen „Anteil der biologischen Lebensmittel, Regionalität und Anzahl der fleischlosen Gerichte“ in den Kindergärten machte, hat es der Schulreferent nicht der Mühe wert gefunden, die Anfragen von Greenpeace zu beantworten. Dieses Versäumnis wird in der Studie mit der schlechtesten Bewertung bestraft.

Stadträtin Margarete Josseck-Herdt: „Es ist ärgerlich, dass die hervorragende Qualität des Essens in den Krabbelstuben, Kindergärten und Horten aus diesem Grund kaum Niederschlag in der Bewertung gefunden hat.“

Die Verpflegung in den Welser Kinderbetreuungseinrichtungen beurteilen die Autoren von Greenpeace überwiegend positiv. Das Zertifikat „Gesunde Küche“ des Landes Oberösterreich bedeutet auch für die Welser Kindergärten, dass regionale Produkte bevorzugt werden (60% - 80%) und mindestens zweimal pro Woche fleischlose Speisen angeboten werden müssen. Die Erhöhung des biologischen Anteils bei den rund 1.200 Essensportionen, die täglich frisch gekocht werden, wird zurzeit geprüft.

Stadträtin Margarete Josseck-Herdt: „Die Greenpeace-Studie vermischt Äpfel mit Birnen und zeichnet damit ein verzerrtes Bild. So vorbildlich die Verpflegung in unseren städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen ist, so unbefriedigend ist allerdings die Situation bei der Verpflegung der Schüler.“

Seit 2014 wird das Schulessen von einem Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zubereitet und im gefrorenen Zustand an die Schulen geliefert.
Josseck-Herdt: „Es kann nicht angehen, dass die Portionen quer durch Europa transportiert werden und wir auf Regionalität, Qualität und Quantität keinen Einfluss haben.
StR. Reindl-Schwaighofer soll endlich seiner Verpflichtung nachkommen und eine Neuausschreibung des Schulessens veranlassen.“
 



FPÖ-Wels, am 18.10.2018





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