Keine Umweltgefahr durch Maurer-Grube

Am Montag, 10. September wurde nach Rücksprache mit dem Umweltbundesamt über Auftrag des Grundeigentümers die Verdachtsfläche „Maurer“ geöffnet: Einerseits, um den Inhalt der ehemaligen Abfallgrube zu untersuchen, andererseits, um festzustellen, ob die damaligen Bescheidauflagen erfüllt wurden.

Die Abfallgrube war im Zeitraum von 1965 bis 1969 auf Basis des Genehmigungsbescheids der OÖ. Landesregierung in Betrieb gewesen. Es sollten dort Hausabfälle aller Art – ausgenommen die im Bescheid festgelegten Stoffe – entsorgt werden. Die Abfallgrube wurde Ende des Jahres 1969 stillgelegt. Derzeit ist dieser Bereich unter Beobachtung des Umweltbundesamts und wurde von diesem als Verdachtsfläche in das Umweltkataster eingetragen.

Weiters wurden von der OÖ. Landesregierung Grundwasserbeobachtungssonden gesetzt. Mit diesen wird in regelmäßigen Abständen geprüft, ob es durch die Ablagerungen zu Grundwasserbeeinträchtigungen kommt. Die letzte derartige Prüfung fand im Juni 2018 statt. Eine Grenzwertüberschreitung wurde nicht festgestellt.

Die abgelagerte Abfallzusammensetzung wird nunmehr durch ein vom Grundeigentümer beauftragtes Umweltinstitut überprüft. Eine Gefährdung der Bevölkerung durch die Ablagerungen ist derzeit auszuschließen.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Die Befüllung der Grube erfolgte vor mehr als 40 Jahren. Nach der derzeitigen Aktenlage hat die Stadt Wels korrekt gehandelt. Wesentlich ist, dass eine Beeinträchtigung des Grundwassers ausgeschlossen werden kann.“

Stadtrat Peter Lehner: „Ich habe mir gestern gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Rabl ein Bild vor Ort gemacht. Bevor die Stadt Wels weitere Schritte unternimmt, sind die Ergebnisse der Prüfung abzuwarten.“

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 13.09.2018





  Zurück zur News-Übersicht