Nachhilfe für SPÖ und Grüne

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ – so könnte man das jährlich im Sommer wiederkehrende Thema der Traunuferattraktivierung bezeichnen. Dabei werden aber die vieldiskutierten Aspekte vergessen oder so getan, als würden sie nicht existieren.

Egal ob die SPÖ oder die Grünen, wir alle wissen Bescheid, dass eine Attraktivierung des Traunufers nur dann zu bewerkstelligen ist, wenn die Messehallen abgerissen werden und somit Platz Richtung Volksgarten geschaffen wird. Vorher jedoch muss für die Messe Wels eine neue Halle im Westen errichtet werden. Wenn wir dieses Vorhaben umsetzen möchten, bewegen wir uns in einem Finanzierungsbedarf von Minimum 30 Millionen Euro.

Umso verwunderlicher erscheint nun auch die Kritik der Grünen und der SPÖ, die es nicht einmal für notwendig empfunden haben, an der Parkwerkstatt zur Attraktivierung des Traunufers teilzunehmen. Bei einem einstimmigen Beschluss im Rahmen des Positionierungsprozesses wurde beschlossen, dass aufgrund der hohen Kosten, der Fließgeschwindigkeit der Traun und der dadurch gefährlichen Situation des Badens in der Traun von einem Flussbad Abstand genommen wird und dieses nicht verwirklicht wird.

Die von der SPÖ geforderte Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Verlegung des Bootshauses in die alte Feuerwache Pernau ist obsolet, da bereits an den Umsetzungsplänen gearbeitet wird.

Die Realisierung vieler zur Traunuferattraktivierung vorgestellter Projekte scheitern leider an den für die Messe benötigen Rangierflächen für LKWs. Solange die Hallen wirtschaftlich noch nicht abgeschrieben sind und noch als Ausstellungsflächen für die Welser Messe dienen sieht die Stadt Wels keine Veranlassung, diese niederreißen zu lassen und eine neue Messehalle zu bauen.

Vzbgm. Raggl-Mühlberger: „In den letzten Jahren wurden Betonstufen erbaut, der Sandstrand attraktiviert und Sitzgelegenheiten geschaffen, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern und den Zugang zum Baden und zur Traun zu erleichtern.“

Textquelle: FPÖ Wels



FPÖ-Wels, am 16.08.2018





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