Wels will keine Islamismus-Veranstaltung

Wie Medienberichten zu entnehmen war, plant die türkische „Austria Linz Islamische Föderation“
(Alif), bei der es sich um einen Ableger der „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“ (IGMG) handelt, anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens Ende Oktober eine dreitägige Veranstaltung in der Messe Wels. Bei Prüfung der auftretenden Referenten stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine hochpolitische Veranstaltung handelt, die mit den demokratiepolitischen Werten und Grundsätzen der Stadt Wels nicht vereinbar ist. Die IGMG wird vom Verfassungsschutz in Baden-Württemberg und Bayern beobachtet und als „verfassungsfeindliche Organisation“ eingestuft.

Aus diesem Grund wollen die Verantwortlichen der Stadt Wels die Abhaltung der Veranstaltung nicht genehmigen und den zwischen der Messe Wels und den Veranstaltern abgeschlossenen Vertrag auflösen lassen.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Wir wollen in Wels keine Veranstaltung des islamischen Radikalismus. Bei der Veranstaltung wollen Redner auftreten, die als radikal einzustufen sind und den politischen Islam nach Österreich bringen wollen. Deswegen will die Stadt Wels diese Veranstaltung nicht genehmigen lassen.“

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 13.08.2018





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