Städtische Sprachförderung geht in drittes Kindergartenjahr

Auch im Kindergartenjahr 2018/2019 wird die 2016/2017 eingeführte spezielle Sprachförderung in den Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Wels fortgesetzt. Derzeit gehen die Verantwortlichen von rund 970 Kindern (ab dem dritten Lebensjahr) mit Sprachförderbedarf aus. Dafür sind in den städtischen Kindergärten mehr als 40 Sprachpädagogen im Einsatz. Sie kümmern sich in Kleingruppen ausschließlich um die Sprachförderung. Basis dafür ist ein erarbeitetes Sprachgruppen- und Sprachförderungskonzept, das nicht nur die Sprachförderung selbst, sondern auch die pädagogische Durchführung, die Elternarbeit, die Kindergruppenzusammenstellung und den Personaleinsatz beleuchtet.

Neben der Sprachförderung liegt der Fokus in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen auch weiterhin auf der Zusammenarbeit mit den betroffenen Eltern. Zentral ist dabei, den Eltern ihre Verpflichtung klarzumachen, dass ihre Kinder möglichst bald und korrekt die deutsche Sprache erlernen. „Gerade in den Ferien sind die Eltern dafür verantwortlich, dass sie mit den Kindern üben – und auf diese Weise das während des Kindergartenjahres erlernte Wissen nicht wieder verloren geht“, erklärt Generationen-Stadträtin Margarete Josseck-Herdt.

Die zuständige Referentin lobt in diesem Zusammenhang die bei der Stadt Wels angestellten Sprachpädagogen für ihr Engagement: „Die Erfahrungen der ersten beiden Jahre haben gezeigt, dass unsere Sprachpädagogen ihre Arbeit mit wahnsinnig großem Einsatz verrichten. So wurden beispielsweise spezielle Spiele erfunden, mit denen die Kinder auch daheim einfach und mit spielerischen Mitteln Deutsch üben können.“

Obwohl das Land Oberösterreich die Sprachförderung in Kinderbetreuungseinrichtungen erst ab dem vierten Lebensjahr fördert, bekennen sich Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Stadträtin Josseck-Herdt auch weiterhin dazu, die Sprachförderung bereits für Kinder ab dem dritten Lebensjahr durchzuführen.

„Wels war die erste Stadt die erkannt hat, wie wichtig intensive Sprachförderung bereits im Kindergarten ist. Ich freue mich, dass unserem Beispiel nun auch Städte wie Wiener Neustadt folgen und dort verstärkt Sprachförderung für diese Altersgruppe angeboten wird“, so Bürgermeister Dr. Andreas Rabl abschließend.

Text- und Bildquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 02.08.2018





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