Welser Kinder ganzjährig gut betreut

Auch in den Sommerferien ist in den Welser Kinderbetreuungseinrichtungen immer etwas los: Im Hort Vogelweide drehte sich etwa eine Woche lang alles um das antike Rom. So stattete etwa der ansonsten als Nachtwächter bekannte Hubert Krexhammer den Kindern als Legionär verkleidet einen Besuch ab. Neben einer römischen Turnstunde, dem Zubereiten von römischen Köstlichkeiten und der Umrahmung durch die Wanderausstellung „Alle Wege führen nach …“ rundete das Erzähltheater „Ursophon“ mit Ursula Laudacher die Römerwoche ab (Bilder).

Generell liegt die Stadt Wels mit ihren Öffnungszeiten aller Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindergärten, Horte und Krabbelstuben Montag bis Freitag 06:30 bis 18:00 Uhr) österreichweit im Spitzenfeld. Die sechswöchige Sommersperre wird traditionell mit einem Journaldienst überbrückt. Heuer übernehmen diesen jeweils von Montag, 23. Juli bis Freitag, 31. August der Kindergarten Robert-Koch-Straße (213 Kinder angemeldet) sowie der Hort Herrengasse (155 Kinder angemeldet). In letzterem stehen die Sommererlebniswochen heuer zum zweiten Mal auch Nicht-Hortkindern offen. Die Wochenthemen lauten diesmal „Meer und mehr“, „Perle für Perle“, „Olympische Sommer-hortspiele“, „Wald und Wiese“, „Nägel mit Köpfen“ sowie „Alte Spiele neu entdecken“.

Vor den Ferien hat der Gemeinderat – wie berichtet – zwei für die Welser Kinderbetreuung wichtige einstimmige Beschlüsse gefasst: Zum einen wird die Familienförderung für Betreuung am Nachmittag (2,5 Stunden pro Woche spätere Abholung und ausschließliche Nachmittagsbetreuung) im Betreuungsjahr 2018/2019 fortgesetzt. Und zum anderen gibt es nun eine einheitliche Abgangsdeckungsvereinbarung mit den privaten Betreibern. Der neue Vertrag gewährleistet eine transparente und gerechte Abrechnung der Kosten, die jährlich 3,6 bis 3,8 Mio. Euro betragen.

Die Stadt Wels legt großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den privaten Betreibern. Ohne sie wäre eine flächendeckende Betreuung der über Dreijährigen nicht möglich. Schon 2017/2018 konnten durch die Schaffung von neuen Plätzen alle Kinder untergebracht werden. Bei den unter Dreijährigen gibt es gerade im Osten von Wels noch großen Bedarf. Durch den geplanten Neubau des Kindergartens und der Krabbelstube in der Pernau soll das Angebot erweitert werden.

Generationen-Stadträtin Margarete Josseck-Herdt: „Besonders froh bin ich, dass der Beschluss zur neuen Abgangsdeckung im Gemeinderat einstimmig gefallen ist. Mit dieser Vereinbarung werden auch überzogene Verwaltungsausgaben eingedämmt, und die Abrechnungen sind besser vergleich-bar und damit auch fair geworden.“

Textquelle: Stadt Wels





Bildquelle: Stadt Wels


 



FPÖ-Wels, am 18.07.2018





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