Gemeinderats-Einsatz für Beeinträchtigte erfolgreich

Wels bekommt bereits ab 2019 mehr Betreuungsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung. Das teilte die zuständige Abteilung am Amt der Oö. Landesregierung Bürgermeister Dr. Andreas Rabl in einem Schreiben mit. Die einstimmig beschlossene Resolution des Gemeinderates vom Montag, 5. März hat somit Wirkung gezeigt.

Konkret sind laut Land Oberösterreich in der Region Wels im Rahmen des Projektes „Sozialressort 2021“ insgesamt 20 neue Plätze geplant. Diese teilen sich wie folgt auf: Bereits 2019 sollen zehn Plätze in „Alternativen Wohnformen“ sowie sechs im „Begleiteten Wohnen“ in Betrieb gehen. 2020 sollen vier weitere im „Vollbetreuten Wohnen“ folgen. Ein Ausbauplan mit Inbetriebnahme ab 2021 liege laut Land noch nicht vor, der Bedarf an Wohnplätzen im Raum Wels werde vorgemerkt.

In Wels warten derzeit 119 schwer körperlich, geistig oder mehrfach beeinträchtigte Menschen auf einen Heimplatz, 87 davon sind 20 bis 60 Jahre alt. Das war im März auch der Hintergrund für die erwähnte Resolution mit der Forderung, dass das Land Wels bei seiner geplanten Neuschaffung von 400 Plätzen im Rahmen des Projektes „Sozialressort 2021“ berücksichtigen solle.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Sozialreferentin Christa Raggl-Mühlberger: „Die Zusagen des Landes sind ein guter Anfang und ein Schritt in die richtige Richtung. Denn jeder Welser mit Beeinträchtigung soll jene Betreuung erhalten, die er benötigt. Dafür werden wir uns auch weiterhin persönlich einsetzen.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 11.07.2018





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