Volkshochschule der Stadt Wels feierte 70. Geburtstag

Was 1948 als „Volksbildungswerk des Kulturamtes“ begann, feiert heuer unter dem bekannten Namen Volkshochschule sein 70. Bestandsjubiläum. In der Zweigstelle Pernau ließ das aktuelle Team mit früheren Wegbegleitern sowie Vertretern der Landes- und Stadtpolitik die ersten sieben VHS-Jahrzehnte Revue passieren.

Die Entwicklung der VHS zum zentralen Bestandteil der Erwachsenenbildung – sowie generell des Bildungsstandortes Wels – verdeutlichen folgende Zahlen am besten: Im ersten Bestandsjahr 1948 gab es insgesamt 21 Kurse, das Programm für die laufende Saison bietet den Rekordwert von 493 Kursen. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl liegt bei rund 5.000 Gästen pro Saison.

Die VHS gehört seit 2018 zur Dienststelle Veranstaltungsservice und Volkshochschule und hat ohne Kursleiter vier Mitarbeiter. Die Geschäftsstelle ist seit 2010 im Herminenhof (Maria-Theresia-Straße 33). Frühere Standorte waren das Rathaus (Stadtplatz 1, 1948 bis 1956), das heutige Medienkulturhaus (Pollheimerstraße 17, 1956 bis 1973), das Gebäude neben der nun ehemaligen Stadtbücherei (Stelzhamerstraße 16, 1973 bis 2001) und das Haus Stadtplatz 55 (2001 bis 2010).

Die Kurse finden in den Zweigstellen Noitzmühle (Föhrenstraße 13, eröffnet 1993) sowie Pernau (Ingeborg-Bachmann-Straße 23, eröffnet 1999) sowie in verschiedenen städtischen Schulen, Kindergärten und sonstigen Einrichtungen statt. Frühere Zweigstellen befanden sich in der Otto-Loewi-Straße 2 (1983 bis 2013, heute Quartier Gartenstadt) sowie in der Neustadt (1998 bis 2000).

Das aktuelle VHS-Programm ist unter anderem in der Geschäftsstelle (Infos: Tel. +43 7242 235 7120) sowie in der Dienststelle Bürgeranliegen im Bürgercenter (Rathaus, Stadtplatz 1, Zi. 7) erhältlich. Anmeldungen sind unter www.vhs-wels.at oder per E-Mail untervhs@wels.gv.atmöglich.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „In ihrem 70. Bestandsjahr bietet die städtische Volkshochschule den Bürgern fast 500 Kurse. Dieser Rekordwert macht deutlich, wie wichtig diese Einrichtung für den Bildungsstandort Wels ist. Trotz Einsparungen ist die Qualität im Vergleich zu den Vorjahren gleichgeblieben und konnte in Teilbereichen sogar ausgebaut werden.“

Kultur- und Bildungsstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, MBA: „Durch Optimierung der Abläufe und des Kursangebotes ist es ohne Leistungseinschränkungen gelungen, eine Perspektive für den Fortbestand dieser wichtigen Erwachsenen-Bildungseinrichtung zu entwickeln. Inzwischen hat die städtische VHS mehr Standorte, mehr Kurse und mehr Teilnehmende.“

Textquelle: Stadt Wels


Bildtext 1:
 Das Welser VHS-Team v.l. mit seinem ehemaligen Leiter Mag. Michael Kitzmantel (2.v.l.): Martina Dirisamer, Stephanie Moser, Silvia Müller-Steinacker und Phillip Haslehner.


Bildtext 2:
 Blick ins Publikum.


Bildtext 3:
 Kursleiter berichten über ihre Tätigkeit: Mag. Karin Bachschweller (Ahnenforschung), Mag. Mato Simunovic (Kroatisch), Hilde Zemlicka (Bewegung), Dr. Marie-Luise Doblhofer (Deutsch, Englisch, Integration) und Moderatorin Michaela Hoffmann (alle v.l.)


Bildtext 4:
 V.r. Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, MBA, Silvia Müller-Steinacker, Vizebürgermeister Gerhard Kroiß, Landtagsabgeordneter Gemeinderat Dr. Peter Csar, Gemeinderat Ronald Schiefermayr, Landesrätin Mag. Christine Haberlander, Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, Stadtrat Klaus Hoflehner, Mag. Michael Kitzmantel, Gemeinderat Mag. Walter Teubl, MMag. Dr. Stefan Vater (Verband österreichischer VHS) und Gemeinderat Stefan Haböck.




Bildtexte 5 und 6:
 Auftritte der Musicalwaves und der VHS-Ballettgruppe.

Bildhinweise: Nikola Spasic (bei Nennung Abdruck honorarfrei).

 



FPÖ-Wels, am 23.04.2018





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