27. Welser Figurentheaterfestival mit 5.900 Gästen

Rund 5.900 Besucher – etwa gleich viel wie 2017 – konnte das 27. Internationale Welser Figurentheaterfestival verzeichnen.
 

Von Donnerstag, 8. bis Mittwoch, 14. März gab es wie im Vorjahr insgesamt 55 Vorstellungen von Künstlern aus neun Nationen. Die Auslastung der sechs Spielstätten Stadttheater (Großer Saal und Maximiliansaal), Minoriten, Programmkino im Medienkulturhaus, Kornspeicher und Alter Schl8hof konnte von 2017 83 auf sehr gute 97 Prozent gesteigert werden. Nun zu den Höhepunkten 2018 (Bildhinweise: Reinhard Winkler, bei Nennung Abdruck honorarfrei):

• Bei der Eröffnung wurde auch das zehnjährige Jubiläum des Intendantenteams Gerti Tröbinger, Maria Dürrhammer und Ruth Humer gefeiert. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer hielten sinnbildlich die „Nabelschnur“, die das Festival „ernährt“.
• Im Eröffnungsstück „Planet Eden“ von Marc Schnittger wurde der Faust-Mythos in die Jetzt-Zeit verlegt: Eine raumgreifende apokalyptische Zukunft auf der Stadttheater-Bühne.
• Am Freitag, 9. März wurde die Zukunft des Figurentheaters in Wels präsentiert. Studenten der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ (Berlin) der Academy Of Performing Arts, Faculty Of Theatre, Department Of Puppetry (Pressburg) und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Stuttgart) präsentierten zeitgenössisches Figurentheater.
• Die Vorstellungen für Kinder waren – vor allem an den Vormittagen – restlos ausverkauft. „Dumpu Dinki“ von Anne-Katrin Klatt war ein Stück für die Kleinsten. Mit „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ von „Denk.Spiel“ wurde einmal mehr ein Stück nach einem Roman von Christine Nöstlinger auf die Bühne gebracht. Und auch Märchen gab es viele zu sehen, so zum Beispiel „Rumpelstilzchen“, gespielt von Ruth Humer und Christoph Bochdansky.
• Der Abschlussabend stand ganz im Zeichen des österreichischen Figurentheaters. Die Absolventen der vierjährigen Figurentheaterausbildung des Vereines IMAGO – Szene Wels zeigten ihre Abschlussstücke. Kulturstadtrat Reindl-Schwaighofer überreichte im Anschluss die Abschlusszeugnisse.

Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, MBA: „Die hohe Qualität und der große Publikumszuspruch zeigen, dass hier in Wels etwas aufgebaut wurde, das jedenfalls österreichweit einzigartig ist. Und dass aus Wels die einzige Ausbildung für Figurentheater kommt, beweist, dass kontinuierliche Arbeit, welche von der Stadt unterstützt wird, Früchte trägt. Ich möchte mich bei allen Beteiligten sehr herzlich für ihr Engagement im Sinne des Figurentheaters bedanken.“



Textquelle: Stadt Wels
Bildhinweise: Reinhard Winkler (bei Nennung Abdruck honorarfrei)
 



FPÖ-Wels, am 15.03.2018





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