Bei Umwidmung: Günstige Grundstücke für sozialen Wohnbau

In den letzten Jahren sind die Wohnungskosten auch in Wels um mehr als 50 Prozent gestiegen. Die Nachfrage nach leistbarem Wohnraum wird daher immer größer und kann mit den bisherigen Mitteln nicht mehr zur Gänze abgedeckt werden. Mitursache für die steigenden Wohnungskosten sind auch die hohen Grundstückspreise – nicht nur in zentralen Welser Lagen, sondern auch schon in Randlagen.

Um ausreichend preiswerte Grundstücke für den sozialen Wohnbau zur Verfügung zu haben, soll zukünftig bei Umwidmungen ein Teil der Fläche – nämlich 30 Prozent – dem sozialen Wohnbau vorbehalten sein und zu günstigen Preisen an die Stadt Wels abgetreten werden. Bereits jetzt gibt es dafür eine gesetzliche Regelung im Raumordnungsgesetz. Mit dieser Grundabtretung kommt ein Teil des Umwidmungsgewinns sozial Bedürftigen zugute, weil damit zukünftig ausreichend preiswerte Grundflächen für den sozialen Wohnbau zur Verfügung stehen.

Raggl-Mühlberger: „Grund und Boden wurden aufgrund der niedrigen Zinsen zu einem Spekulationsgut. Das hat laufende Preissteigerungen zur Folge. Die FPÖ bekennt sich zu leistbarem Wohnen. Mit der vorgeschlagenen Maßnahme sollen preiswerte Grundstücke für den sozialen Wohnbau von der Stadt Wels zur Verfügung gestellt werden.“
 



FPÖ-Wels, am 12.03.2018





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