ISZ Wels bleibt wichtiger Integrationsstandort

„Am Erfolgsmodell der Integration am Schulstandort ISZ Wels Vogelweide werde man weiterhin festhalten und mit einer weiteren ersten Klasse 2018/19 starten“, so der amtsf. Landesschulratspräsident HR Fritz Enzenhofer und der Welser Bürgermeister Dr. Andreas Rabl. Dies wurde bei einem gestrigen Gespräch, an dem Vertreter des Landesschulrates und der Stadt Wels teilgenommen haben, konkret fixiert.

Die Aufregung in Wels war groß, als Anfang des Jahres am ISZ Wels durchgesickert ist, dass OÖ die Schulversuchsobergrenze an Sonderpädagogischen Einrichtungen überschreitet und das Ministerium unter Androhung von Amtsmissbrauch auf die 5% Schulversuchsobergrenze hingewiesen hat.

„Als Alternative bieten wir die Bildung einer dislozierten Integrationsklasse der VS7 Puchberg und brauchen dazu dringend die Zustimmung der Stadt Wels um diese auch 2018/19 führen zu können“, stellt Präsident Enzenhofer eingangs fest.

„Bei unserem Lösungsansatz stehen die Kinder im Fokus“, halten die zuständigen Inspektorinnen HR Dr. Heidemarie Blaimschein u. RR Karin Lang fest. Es ist allen Verantwortlichen ein wichtiges Anliegen, dass die Schülerinnen und Schüler diese Organisationsänderung nicht bemerken dürfen.

Die Lehrkräfte, welche bisher im Schulversuch „Reintegrationsklassen an der Sonderpädagogischen Einrichtung des ISZ Wels“ gearbeitet haben, werden auch künftig in der dislozierten Integrationsklasse unterrichten. Die Organisation der Kooperation zwischen der VS 7 u. dem ISZ Wels ist schriftlich vereinbart. Bei tagesaktuellen Anfragen stehen den Eltern natürlich die künftige Klassenlehrerin sowie die Schulleitung am ISZ Wels, wie bisher, als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Wunsch der Eltern, dass ein Kontinuum für die Schülerinnen und Schüler wesentlich ist und die Übergangslösung am ISZ Wels auch in den folgenden Jahren Bestand haben soll, wird von allen Gesprächspartnern unterstützt. Es wird vereinbart, dass sich alle Beteiligten in ihrem Verantwortungsbereich intensiv einbringen, um des Erfolgsmodell der Integrationsklassen an Sonderpädagogischen Einrichtungen ins Regelschulsystem überführen zu können.

Geprächsteilnehmer:
LSR f. OÖ:  Präsident HR Fritz Enzenhofer, LSI Dr. HR Heidemarie Blaimschein, PSI RR Karin Lang, Bernhard Trauner
Stadt Wels: Bgm. Dr. Andreas Rabl, StRin Margarethe Josseck-Herdt, StR Johann Reindl-Schwaighofer MBA, GR Markus Wiesinger
Magistrat: Lisa Sittenthaler-Schiehauer MA, Mario Kastner, Mag. Thomas Sturmaier
Elternvertreter: Mag. Florian Niedersüß MBA u. Christian Steinhuber


Rückfragen an: Bernhard Trauner 0664 8326186


 



FPÖ-Wels, am 12.03.2018





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