Sicherheitsreferent Kroiß fassungslos über Drogenkonsum in privatem Jugendtreff

Zutiefst fassungslos zeigt sich Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß über die Pressemeldung der Landespolizeidirektion Oberösterreich, wonach die Besucher eines privaten Jugendtreffs mit den beiden Betreuern Marihuana konsumiert haben sollen. Teilweise sollen die Jugendlichen von den anwesenden Aufsichtspersonen sogar zum Marihuanakonsum aufgefordert, und darüber hinaus bei ihren ersten „Gehversuchen“ als Drogendealer unterstützt worden sein.

„Ich möchte in aller Deutlichkeit klarstellen, dass es sich bei diesem Jugendtreff um keine städtische Einrichtung handelt, sondern diese von einem privaten Verein betrieben wird. Die beiden Betreuer sind keine Angestellten der Stadt.“ Gleichzeitig erwartet sich der Welser Sicherheitsreferent von den Betreibern eine lückenlose und rasche Aufklärung sowie eine Distanzierung von den in ihren Räumlichkeiten stattgefundenen Handlungen.

„Gerade von Betreibern einer Jugendeinrichtung erwarte ich mir, dass sie wissen, was in ihren Räumlichkeiten passiert. Schließlich lassen Eltern ihre Schützlinge in gutem Glauben diese Einrichtungen besuchen und erwarten sich, dass die Betreiber ihren Aufsichtspflichten nachkommen“, so Kroiß.

„Leider wird durch derartige Vorkommnisse das Bestreben der Stadt, Jugendliche über die Gefahren von Drogenkonsum aufzuklären, konterkariert. So erhielten auf Einladung der Stadt Wels kürzlich knapp 800 Schüler unter dem Motto ‚Mythos Cannabis‘ umfassende Informationen des renommierten Suchtmediziners Dr. Kurosch Yazdi in der vollbesetzten Stadthalle“, ergänzt Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger.

Für die beiden auf freiem Fuß angezeigten Beschuldigten fordern Sicherheitsreferent Kroiß und Sozialreferentin Raggl-Mühlberger bei einer Verurteilung die volle Härte des Gesetzes.

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 06.03.2018





  Zurück zur News-Übersicht