Viel los im Quartier Gartenstadt

Gut etabliert hat sich das Quartier Gartenstadt (Otto-Loewi-Straße 2) als Standort zahlreicher Projek-te der Stadt und ihrer Kooperationspartner sowie als vielfältige Anlaufstelle für die Bewohner des Stadtteiles: Wie aus der nun vorliegenden Statistik hervorgeht, wurden insgesamt im Jahr 2017 mehr als 8.000 Besuche gezählt. Mehr als 5.600 davon entfielen auf Eigenveranstaltungen und Projekte der städtischen Dienststelle Schule, Sport und Zukunft.

Die meisten Besuche hatte im Vorjahr mit mehr als 3.000 die – auch in der Noitzmühle stattfindende – Lernwerkstatt zu verzeichnen: Dort erhalten Schüler nicht nur pädagogisch geschulte Unterstüt-zung bei der Hausübung und beim Lernen, sondern bekommen auch wichtige Werte, wie soziales Miteinander, Höflichkeitsformen (Grüßen, Bitte und Danke sagen etc.) oder Gewaltfreiheit, vermittelt. Auch der Kontakt zu den Eltern spielt eine zentrale Rolle.

Ebenfalls von der Fachdienststelle organisiert wurde die Kinder-/Mädchengruppe. Diese lag mit mehr als 1.200 Besuchen auf Platz zwei und wird ab heuer als Mädchen/-Jugendgruppe von „Jugend im Dialog“ der Volkshilfe betreut. Weitere Eigenveranstaltungen und Projekte waren/sind Elterntreffs, Schulstartwochen, Deutschkurse, Lernwerkstatt Deutsch sowie Feiern (Ostern, Nikolaus, Fasching).

Einer der Kooperationspartner der Stadt ist beispielsweise der Musikverein der Österreichischen Bundesbahner Wels. Dessen Integrationsprojekt „Flötenspatzen“ belegte 2017 mit 720 Besuchen Rang drei der Statistik. Eine enge Partnerschaft besteht zwischen dem Quartier und „Wohnen im Dialog“ der Volkshilfe (FMB). Diese verzeichnete im Vorjahr mit verschiedenen Infoveranstaltungen, Beratungsstunden, Workshops und Treffen fast 400 Besuche. Nicht enthalten ist in dieser Zahl das Siedlungsfest, welches mit 300 Gästen sehr erfolgreich verlief.

Schließlich erstreckte sich das Angebot der Stadt Wels selbst auch auf viele weitere Bereiche: Das wöchentliche Quartierscafé der Seniorenbetreuung entspricht etwa den Generationentreffs in anderen Stadtteilen (2017: 560 Besuche). Regelmäßig präsent ist auch die Sozialberatung der Dienststelle Sozialservice und Frauen. Punktuell stand das Quartier Gartenstadt 2017 etwa der Stadtgärtnerei für eine Parkwerkstätte zur Verfügung.

Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „In der Gartenstadt leben sehr viele Men-schen mit Migrationshintergrund. Diese zeigen durch den regen Besuch der Veranstaltungen und der Workshops im Quartier eine erfreuliche Bereitschaft zur Integration. Selbstverständlich steht das vielfältige Angebot allen Bewohnern unabhängig von ihrer Herkunft zur Verfügung.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 16.02.2018





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