Wels fordert seinen gerechten Polizeianteil

Gemeinsame Presseaussendung

der Welser FPÖ und ÖVP vom 15. Februar 2018

Wels fordert seinen gerechten Polizeianteil

Wie den Medien zu entnehmen ist, geben Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) der österreichischen Polizei in den nächsten Jahren 4100 neue Beamte. Davon sind 2100 echte zusätzliche Planstellen. Da auch die Polizei Wels von der Pensionierungswelle betroffen ist, ist auch hier die Sorge um exekutiven Nachwuchs dringend.

Landeshauptmann Thomas Stelzer wünscht sich für Oberösterreich 450 der zusätzlichen Planstellen. Deshalb fordern die Welser Freiheitlichen und die Volkspartei aus diesem Anteil eine entsprechende Mehranzahl von Beamten für die Polizei Wels. Gemeinsam bringen die beiden Parteien in der nächsten Gemeinderatssitzung am 5. März eine diesbezügliche Resolution an den oö. Landespolizeikommandanten Andreas Pilsl ein.

FPÖ-Stadtparteiobmann Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Als Sicherheitsreferent bin ich von der Schaffung zusätzlicher Planstellen begeistert. Dies bedeutet eine historische Chance im Hinblick auf unsere langjährige freiheitliche Forderung, die Welser Polizei personell aufzustocken.“ Sein städtischer Koalitionspartner, ÖVP-Stadtparteiobmann Landtagsabgeordneter Peter Csar, erklärt: „Traurige Vorfälle in der jüngsten Zeit haben gezeigt, dass gerade in Wels die von der Bevölkerung zu Recht verlangte Sicherheit erhöht werden muss. Nur mit ausreichendem Personal für die Polizei ist das machbar. Alle anderen Maßnahmen sind einfach nicht wirksam genug.“

Durch die längst überfällige Erhöhung des Dienststellenplanes für die Polizei Wels wollen FPÖ und ÖVP in der Messestadt die Schere zwischen dem subjektiven und dem objektiven Sicherheitsgefühl schließen und die nötige Außendienstpräsenz der Exekutive gewährleisten.

Bundesweit sollen 2000 Beamte auf sogenannten Ausbildungsplanstellen für den Polizeidienst geschult werden. Etliche davon vielleicht schon bald in einer neuen Polizeischule in Wels, die im Gebäudekomplex der ehemaligen Landesfrauenklinik eingerichtet werden könnte.
 



FPÖ-Wels, am 16.02.2018





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