Projekt WEVA wird ausgeweitet

Im Zuge der Strukturreform der Stadt Wels beschäftigte sich eine Projektgruppe mit einer neuen Organisationsstruktur im Kulturbereich, indem die Errichtung einer Welser Veranstaltungs GmbH (WEVA) geprüft wurde. Ziel des Projektes war die Prüfung der Vermarktung der Kultur- und Veranstaltungsstätten Stadthalle, Minoriten, Stadttheater, Sisi-Pavillon im Schlosspark Lichtenegg, Burghof und -garten, Arkadenhof Stadtplatz 55, Kornspeicher sowie des Open-Air-Geländes am Messegelände durch ein Unternehmen der Stadt (Wels Marketing & Touristik, Messe oder Welios). Die Organisation des Veranstaltungsprogramms war kein Inhalt des Projektauftrages und wurde daher auch nicht geprüft.

Das Prüfungsergebnis hinsichtlich der Ausgliederung der Vermarktung der städtischen Veranstaltungsstätten wurde kürzlich Vertretern aller Fraktionen präsentiert. Zusammenfassend konnte festgehalten werden, dass eine Ausgliederung zu keinen maßgeblichen Verbesserungen und Einsparungen führen würde. Zusätzlich würde die Trennung von Vermarktung und Organisation des Veranstaltungsprogrammes einen zusätzlichen Koordinationsaufwand bedeuten.

Auf Empfehlung der Abteilung Bildung und Kultur und über Vorschlag des Kulturreferenten Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer hat sich die Stadtpolitik auf folgende weitere Vorgangsweise geeinigt:

• Das Projekt WEVA wird ergänzt, sodass die Auslagerung der Vermarktung der Spielstätten sowie der Organisation des Veranstaltungsprogramms an ein stadteigenes Unternehmen geprüft wird. In einem Projekt WEVA Neu sollen im ersten Halbjahr 2018 die Synergien hin-sichtlich der Auslagerung der genannten Räumlichkeiten UND der Bespielung analysiert werden.
• Unabhängig davon wird umgehend eine stadteigene Strategie für den Kulturbereich und die Auslastung der Veranstaltungsstätten (Kulturentwicklungsplan) in Angriff genommen.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Das Projektergebnis zeigt, dass kaum Einsparungen erzielt wer-den können, wenn ausschließlich die Vermarktung der Spielstätten ausgelagert wird. Daher wird nunmehr die Ausweitung des Projektes begonnen. Die erhobenen Synergieeffekte im Bereich der Kulturdienststelle werden jedoch unverzüglich umgesetzt.“

Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, MBA: „So ein Projekt macht nur Sinn, wenn Prozesse effizienter gestaltet werden und sich dadurch bessere Möglichkeiten für die Organisation und Vermarktung bestehender Kulturveranstaltungen und neuer Formate ergeben.“



Text- und Bildquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 29.11.2017





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