Wels im Zeichen des Gedenkens

Vor 100 Jahren hatte das damalige k.u.k. Infanterieregiment 14 „Hessen“ – nach dem die Welser Kaserne benannt ist – im Ersten Weltkrieg den Monte San Gabriele am Isonzo (Italien) zurückerobert. Dieses Ereignis stand kürzlich in Wels auf mehrerlei Weise im Mittelpunkt: Bis Sonntag, 17. September war im Stadtmuseum Minoriten die Sonderausstellung „Entscheidung am Isonzo“ zu sehen. Diese beschäftigte sich mit der erwähnten Schlacht am Isonzo sowie der Geschichte des Hessenregiments.

Und bereits am Dienstag, 12. September begingen die Stadt Wels und das Welser Panzerbataillon 14 das 100-jährige Jubiläum mit einer größeren Ausgabe des alljährlichen Traditionstages samt Gabriele-Feier: Wie schon vor fünf Jahren zum 95. Jahrestag der Schlacht fand am Stadtplatz eine große Leistungsschau des Bundesheeres statt. Gefeiert wurde dabei außerdem das 15-jährige Jubiläum des Abschlusses der offiziellen Partnerschaft von Stadt und Garnison Wels. Der Große Österreichische Zapfenstreich war ein schöner Abschluss der Feierlichkeiten (siehe Bilder).

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Der Stadtplatz bot einen würdigen Rahmen für den diesjährigen Traditionstag samt Gabriele-Feier. Die Leistungsschau hat trotz nicht optimaler Wetterbedingungen Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Herzlichen Dank dafür an die Soldaten der Garnison Wels.“

Oberstleutnant dG Mag. (FH) Gregor Scheucher: „Der Festakt in Wels sowie die Ausstellung in den Minoriten boten der interessierten Bevölkerung eine hervorragende Möglichkeit, sich mit der Gedenkkultur des österreichischen Bundesheeres auseinanderzusetzen.“

Textquelle: Stadt Wels











Bildhinweise: Bundesheer (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
 



FPÖ-Wels, am 20.09.2017





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