Wels fördert „Junges Wohnen“

Gute Nachrichten vor allem für junge Familien in Wels: In Kooperation mit der gemeinnützigen Genossenschaft WSG stellt die Stadt günstige Startwohnungen zur Verfügung. Derzeit sind rund 20 derartige Dreiraumwohnungen (inklusive Kinderzimmer) mit rund 70 bis 80 Quadratmetern ab dem 2. Obergeschoß in den Wohnanlagen Römerstraße und Dr. Arming-Straße verfügbar. In den ersten drei Jahren beträgt die Mietminderung 50 Prozent der Nettomiete ohne Betriebskosten. Die Gesamtmiete liegt somit lediglich zwischen 450 und 520 Euro inklusive Betriebskosten. Nach drei Jahren ist dann der normale Mietzins zu bezahlen. Voraussetzungen für eine solche Startwohnung sind:

• Mindestalter: Volljährigkeit, Höchstalter: 35 Jahre
• Die Startwohnung wird Hauptwohnsitz und eigener Haushalt
• Die Wohnungswerber haben zuvor mindestens fünf Jahre in Wels gewohnt oder gearbeitet
• Österreichische oder EU-Staatsbürgerschaft und ausreichende Deutschkenntnisse
• Begründeter Wohnungsbedarf
• Einkommen entspricht den oberösterreichischen Wohnbauförderungs-Richtlinien
• Familien mit Kindern werden bevorzugt

Nähere Informationen gibt es im Wohnungsservice im Rathaus (Stadtplatz 2, Erdgeschoß) bei Nadine Ziomek. Geöffnet ist Montag bis Mittwoch sowie Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr und nach Vereinbarung auch am Montag und Dienstag jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr. Eine Terminvereinbarung ist auch unter www.wels.gv.at > Lebensbereiche > Leben in Wels > Bauen und Wohnen > Wohnen > Wohnungsservice möglich. Dort gibt es übrigens auch den erneuerten Folder „Wohnen in Wels“ (im Bild präsentiert von Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Wohnungsreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger) zum Herunterladen.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Leistbarer Wohnraum ist ein wichtiger Bestandteil der Welser Neupositionierung und gerade für junge Familien mit Kindern von großer Bedeutung. Diese Förderung soll dazu beitragen, junge Familien in Wels zu halten.“

Wohnungsreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Jungfamilien möchten oft einen eigenen Haushalt gründen, tun sich aber aus finanziellen Gründen schwer damit. Die neuen Startwohnungen sollen den jungen Welsern diesen Schritt in die Selbstständigkeit erleichtern. Das ist mir als zuständige Referentin ein besonderes Anliegen!“



Text- und Bildquelle: Stadt Wels (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
 



FPÖ-Wels, am 06.09.2017





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