Dienstag, 12. September: Gemeinsames Gedenken von Stadt Wels und Panzerbataillon 14 am Stadtplatz

Im Zeichen von zwei Jubiläen steht der Welser Stadtplatz am Dienstag, 12. September: Vor nahezu 15 Jahren – nämlich am 18. Oktober 2002 – schlossen die Stadt Wels und die Garnison Wels des Österreichischen Bundesheeres eine offizielle Partnerschaft ab. Das seit Jahrhunderten bestehende Naheverhältnis erhielt damit offiziellen und sichtbaren Charakter. Und vor exakt 100 Jahren – nämlich am 12. September 1917 – war die Rückeroberung des Monte San Gabriele am Isonzo bei Görz (heute Gorizia, Italien) durch das damalige k.u.k. Infanterieregiment 14 erfolgt. Dieses war als Hessenregiment in die Geschichte eingegangen und gab auch der Kaserne Wels ihren Namen.

Aus diesem Anlass findet am Dienstag, 12. September von 15:30 bis 18:45 Uhr am Stadtplatz eine große Leistungsschau des Welser Panzerbataillons 14 statt. Ab 18:45 Uhr erfolgt auf Einladung von Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Oberstleutnant des Generalstabes Mag. (FH) Gregor Scheucher die alljährliche Feier des Traditionstages des Panzerbataillons 14 samt der – an die oben erwähnte Schlacht erinnernde – Gabriele-Feier. Abschließender Höhepunkt der Feierlichkeiten ist der Große Österreichische Zapfenstreich.

In diesem Zusammenhang sei an die noch bis Sonntag, 17. September im Stadtmuseum Minoriten (Minoritenplatz 4) laufende Sonderausstellung „Entscheidung am Isonzo“ erinnert. Diese vom Militärhistoriker Andreas Danner gestaltete und vom Welser Panzerbataillon 14, dem Hessenbund Wels, den Linzer 2ern und dem Stadtmuseum Wels gestaltete Ausstellung beschäftigt sich mit der erwähnten Schlacht am Isonzo sowie der Geschichte des Hessenregiments. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr, Samstag von 14:00 bis 17:00 Uhr und Sonn- und Feiertag von 10:00 bis 16:00 Uhr. Am Montag ist generell geschlossen.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Es freut mich, dass die Partnerschaft von Stadt und Garnison bereits 15 Jahre andauert. Das Bundesheer ist in Wels ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber und bildet im Heereslogistikzentrum laufend Lehrlinge in den unterschiedlichsten Sparten aus.“

Oberstleutnant dG Mag. (FH) Gregor Scheucher: „Die Gedenkkultur ist ein wichtiger Bestandteil des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik. Die Gedenktage und -veranstaltungen sollen uns als geistiges Mahnmal der schlimmen und verheerenden Folgen von Auseinandersetzungen und Kriegen dienen und uns vor allem dazu auffordern, sich ständig aufs Neue um ein friedliches Zusammenleben im Kleinen wie im Großen zu bemühen.“





Text- und Bildquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 05.09.2017





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