Welser Stadtsenat beschloss Resolutionen fr den Erhalt der ICE-Verbindungen

Einstimmig verabschiedete der Welser Stadtsenat in seiner Sitzung am Donnerstag, 17. August Resolutionen an die ÖBB sowie an Verkehrsminister Leichtfried für den Erhalt der ICE-Stopps am Hauptbahnhof Wels. Insgesamt handelt es sich um zwölf Zugverbindungen von Wien nach Passau beziehungsweise von Passau nach Wien. Die Streichung des Halts in Wels führt dazu, dass all jene Fahrgäste, die von Wels nach Passau oder weiter nach Deutschland möchten, zukünftig zuerst nach Linz fahren und dort umsteigen müssen, um dann mit dem ICE Richtung Deutschland weiterzufahren. Dies betrifft im Übrigen auch alle Fahrgäste, die aus Salzburg kommend Richtung Passau weiterfahren möchten.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Der Wegfall der ICE-Halte ist ein schwerer, nicht zu akzeptierender Schlag für die Stadt Wels. Durch diese unverständliche Entscheidung verliert Wels als Verkehrsknotenpunkt wesentlich an Bedeutung. Ich hoffe, dass die nun beschlossene Resolution sowie die noch ausstehenden Gespräche die Verantwortlichen zu einem Umdenken bewegen können.“

Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner: „Bedenkt man, dass der Halt der ICE-Züge in Wels sich durchschnittlich auf zwei Minuten beläuft, so ergibt sich daraus unschwer, dass diese Stehzeit auf der Strecke nach Passau locker eingeholt werden kann. Berücksichtigt man darüber hinaus, dass die ICE-Züge auch in St. Pölten – und damit in einer einwohnermäßig kleineren Stadt als Wels – einen Zwischenhalt einlegen, ist diese Entscheidung umso weniger nachvollziehbar.“

Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner: „Wir alle wissen, dass eine Voraussetzung für einen Top-Wirtschaftsstandort eine Top-Infrastruktur ist. Dies betrifft gerade auch die Verkehrsinfrastruktur. Für Wels als Wirtschaftsstandort mit starkem Deutschlandbezug sind daher die von und nach Deutschland gehenden Zugverbindungen von besonderer Bedeutung.“

Textquelle: Stadt Wels



FP-Wels, am 17.08.2017





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