FPÖ Wels unterstützt Bewohner bei Petition für Verbesserung der Telefon-Netzqualität im nördlichen Wels
Neben der Sorge, grundsätzlich nicht via Handy zu kommunizieren oder im Internet arbeiten zu können sowie im Notfall keine Hilfe holen zu können, ist man in der Roithen und in Aichberg darüber empört, dass A1 die jüngste Preiserhöhung folgendermaßen begründet: „Eine hervorragende Sprach- und Verbindungsqualität ist im A1-Netz selbstverständlich geworden, unabhängig davon, ob man in der Stadt oder im ländlichen Bereich arbeitet oder zuhause ist. Um eine zuverlässige Verbindung langfristig sicher zu stellen, müssen daher die Tarife angepasst werden.“

Bereits vor längerer Zeit urgierten die Bewohner bei A1/Telekom eine Verbesserung der Mobiltelefon-Netzqualität. Als Antwort erhielten sie, derzeit könne der Standort nur im Freien entsprechend gut mit 2G- bzw. 3G-Netztechnologie versorgt werden. Ein weiterer Ausbau sei für diesen Wohnbereich jedoch nicht vorgesehen. Anfang 2017 teilte A1 der Stadt Wels mit, eine neue Funkstation nur dann errichten zu wollen, wenn die Stadt Wels die Kosten für Miete und Strom übernähme.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl reagiert verstimmt: „Es ist nicht akzeptabel, dass ein Teil der achtgrößten Stadt Österreichs nicht vom – laut A1-Eigenwerbung - ,besten mobilen Netz Österreichs‘ profitieren kann und versucht wird, die Kosten auf die Stadt abzuwälzen.“

Diese Vorgangsweise sei schon deswegen abzulehnen, da die Preiserhöhung gegenüber den A1-Kunden mit den „laufenden Investitionen für den Netzausbau“ begründet werde.
Die Welser Freiheitlichen unterstützen deshalb die Bewohner vollinhaltlich bei ihrer Forderung für eine Verbesserung der Netzqualität im nördlichsten Stadtteil auf Kosten von A1.

Stadtparteiobmann Vizebürgermeister Gerhard Kroiß erklärt dazu als Sicherheitsreferent, es sei „nicht auszudenken, wenn in einem Notfall welcher Art auch immer keine Möglichkeit besteht, telefonisch Hilfe herbeizurufen“.

FPÖ-Wels, am 11.08.2017





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