Anschlussstelle Wimpassing: Finanzierung beschlossen

Mit dem Finanzierungsübereinkommen mit der ASFINAG beschloss der Welser Gemeinderat am Montag, 3. Juli mit Stimmenmehrheit einen wichtigen Schritt zur Realisierung der Anschlussstelle Wimpassing an die A8 Innkreis-Autobahn. Demnach beteiligt sich die Stadt Wels an den Gesamt-kosten von netto rund 8,1 Mio. Euro mit einem Zuschuss von netto rund 3,7 Mio. Euro (zuzüglich 20 Prozent Mehrwertsteuer).

Der weitere Zeitplan sieht aus heutiger Sicht wie folgt aus: Am Freitag, 14. Juli beginnt die öffentliche Auflage im Rahmen des Verfahrens zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Bescheiderstellung wird für Herbst 2017 erwartet. Anschließend ist die Bauausführung für die Jahre 2018 und 2019 vorgesehen. Im gleichen Zeitraum sollen natürlich auch die – teilweise bereits jetzt bestehenden – Anschlussstraßen fertig werden.

Die nun gewählte Variante der Anschlussstelle („Bei Kilometer 11,7 Ausbau Betriebsumkehr mit abgerücktem Kreisverkehr“) ist zwischen der ASFINAG, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, der Stadt Wels und der Bürgerinitiative Wimpassing abgestimmt. Die Errichtung der Anschlussstelle ist vor allem für die bereits bestehenden und noch anzusiedelnden Unternehmen im Gewerbegebiet Oberthan wichtig.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „In diesem Bereich in Wels-West werden sich in den kommenden Jahren zahlreiche Betriebe ansiedeln. Mit der Anschlussstelle Wimpassing wird eine direkte Verbindung zur A8 Innkreis Autobahn gegeben sein.“

Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner: „Es freut mich, dass mit der nun gewählten Variante eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gefunden wurde. Nur durch die Errichtung der Autobahnanschlussstelle Wimpassing ist es möglich, Schwerverkehr aus den Wohnbereichen fernzuhalten.“

Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner: „Die verkehrsmäßige Entlastung der Anrainer in der Oberfeldstraße ist neben der Erschließung des Betriebsbaugebietes wichtigstes Ziel der neuen Autobahnanschlussstelle Wels-Wimpassing.“

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 04.07.2017





  Zurück zur News-Übersicht