Welser Bücherbus wird in jeder Hinsicht neu

Nach dem zuständigen Kultur- und Bildungsausschuss stimmte auch der Welser Gemeinderat am Montag, 3. Juli einstimmig der Anschaffung eines neuen Bücherbusses zu. Dieser wird einerseits – wie bereits sein 2015 nach 30 Jahren Betrieb eingestellter Vorgänger – die literarische Versorgung der Welser Stadtteile sicherstellen. Da es dort keine festen Zweigstellen der Stadtbücherei (mehr) gibt, werden davon vor allem ältere und aus anderen Gründen nicht mobile Personen profitieren.

Der neue Bücherbus soll einmal pro Woche folgende Haltestellen ansteuern:

• Noitzmühle (Bereich Fichtenstraße/Eibenstraße)
• Gartenstadt (Flemingstraße/Billrothstraße)
• Vogelweide (Eiselsbergstraße)
• Laahen (exakter Standort wird noch festgelegt)
• Höllwiesen (Sudetenstraße/Grieskirchner Straße)
• Neustadt (Flurgasse/Haus der Seniorenbetreuung)
• Pernau (Knorrstraße/Betreutes Wohnen
• Pernau (Haidlweg/Pfarrkirche).

Andererseits soll eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Welser Bildungseinrichtungen bei den Kindern die Medienkompetenz stärken, frühzeitig Lesefreude wecken und somit selbständiges Lernen fördern. Zu diesem Zweck soll der Bus insgesamt 14 Pflichtschulen und 20 Kindergärten (beide jeweils städtisch und privat) alle vier Wochen regelmäßig besuchen.

Die Stadtbücherei und das gut ausgebaute Netz an Bibliotheken in Schulen und Kindergärten sollen sich gegenseitig ergänzen. Daher hat der Gemeinderat nicht nur einen neuen Bücherbus beschlossen, sondern auch die Einführung eines neuen Systems der mobilen Literaturversorgung von Bildungseinrichtungen, das sich in Städten wie München und Graz bewährt hat.

Ab dem Schuljahr 2018/2019 stehen transportable „Mini-Bibliotheken“ zur Entlehnung bereit. Das sind Themenboxen mit jeweils 40 bis 60 unterschiedlichen Medien zu einem bestimmten Thema oder Literaturboxen mit einzelnen Werken in Klassenstärke für eine Klassenlektüre.
 
Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Das neue Bücherbussystem bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich, insbesondere für die älteren Bewohner in den Stadtteilen und für die jungen Welser.“

Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, MBA: „Das ist keine Fortschreibung des alten Bücherbus-Systems, sondern eine Weiterentwicklung der mobilen Literaturversorgung. Damit ermöglichen wir allen Bevölkerungs- und Altersgruppen einen niederschwelligen Zugang zu den Angeboten der Stadtbücherei und verbessern den Service für Schulen und Kindergärten.“

Fraktionsobmann Gemeinderat Markus Wiesinger: „Ich freue mich, dass die Erfolgsgeschichte Bücherbus nach langjähriger Überzeugungsarbeit endlich verlängert wird. Nur durch einen Bücherbus ist die flächendeckende mobile Versorgung der Welser Stadtteile mit Literatur gewährleistet!“

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 04.07.2017





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