LAbg. Lackner kritisiert finanzielle Benachteiligung der JKU
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LAbg. Lackner kritisiert finanzielle Benachteiligung der JKU

FPÖ will gerechte Verteilung der Mittel für Linzer Universität


"Ein wichtiges Ziel des Regierungsprogrammes ist die Weiterentwicklung der österreichischen Universitäten in Richtung Weltspitze. Die angekündigte Aufstockung des Universitäts-Budgets auf 1,35 Milliarden Euro ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn durch den geplanten Verteilungsschlüssel wird die bereits bestehende finanzielle Schlechterstellung der Uni Linz weiter verstärkt. Nur drei Prozent des zusätzlichen Budgets fließen nach Linz", kritisiert die Bildungssprecherin der oberösterreichischen FPÖ, LAbg. Mag. Silke Lackner, diese finanzielle Benachteiligung, welche einen Weiterentwicklungsprozess der JKU stark bremsen würde.
 
"Vor allem der Ausbau der notwendigen MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und die Förderung von berufsbegleitenden Studien könnte dadurch gefährdet werden", sagt Lackner. "Gerade die Technik-Studien sind für die Zukunftsperspektiven des so starken Wirtschafts- und Industriestandortes Oberösterreich von großer Bedeutung. Daher muss für den Universitätsstandort Linz ein zukunftsorientiertes Modell angestrebt werden", fordert Lackner.
 
"Für uns ist es wichtig, dass die zusätzlichen Budgetmittel für die österreichischen Universitäten so aufgeteilt werden, dass die JKU in Linz gegenüber anderen Universitäten, wie etwa Graz oder Wien, nicht schlechter gestellt wird. Eine Steigerung des Studienangebotes vor allem im technischen Bereich und eine Weiterentwicklung im Bereich Online-Studium soll angestrebt werden. Dies ist jedoch nur mit zusätzlichen finanziellen Mitteln möglich", so Lackner abschließend.

Textquelle: FPÖ Landtagsklub Oberösterreich

FPÖ-Wels, am 30.06.2017





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