Verschärfung des Glücksspielgesetzes gefordert

Mehr als 165 beschlagnahmte illegale Spielautomaten, rund 1,8 Mio. verhängte Strafen und eine Schließung von zehn Betrieben nach dem Glücksspielgesetz: Das ist die Bilanz der 32 Kontrollen von Stadt und Stadtpolizeikommando Wels und Finanzpolizei im ersten Halbjahr 2017. Einige Lokale wurden dabei sogar mehrmals kontrolliert, konnten aber – auf Grund fehlender gesetzlicher Handhabe – nicht durch eine mechanische Vorrichtung (z.B. Plombierung) dauerhaft geschlossen werden.

Eine derartige Verschärfung der Gesetzgebung fordern Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß daher ebenso wie eine Beschleunigung der Verfahren. Darüber hinaus fordern Dr. Rabl und Kroiß auch dringend mehr Personal für das Stadtpolizeikommando und die Finanzpolizei, um in diesem speziellen Problemfeld noch effektiver tätig werden zu können.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Wir bedanken uns bei der Finanzpolizei und beim Stadtpolizeikommando Wels für die gute Zusammenarbeit bezüglich illegalem Glücksspiel. Die Zahlen zeigen deutlich, dass das Gesetz dringend verschärft werden muss und dass dringend mehr Personal benötigt wird.“


Bildtext 1:

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß und Thomas Willerstorfer, MSc, von der Finanzpolizei (v.l.).


Bildtext 2:

Die beschlagnahmten Automaten.

Bild- und Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 29.06.2017





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