Wels: Radikale Islamvereine unter strenger Beobachtung

Presseinformation von

Bgm. Dr. Andreas Rabl und
Vzbgm. Gerhard Kroiß

In der Stadt Wels sind derzeit zwei Standorte von „Hinterhofmoscheen“ bekannt, die radikal-islamische Tendenzen aufweisen. Einerseits ist dies der Verein Sahwa, der neben dem Radikalislamisten Pierre Vogel auch schon andere radikal-islamische Prediger - wie beispielsweise Sheikh Abu Anas (Muhammed Ciftci) - eingeladen hat.

Aussagen, wie z. B. „Christentum ist ein Weg in die Hölle“, haben Pierre Vogel zu einem der bekanntesten deutschen Islam-Fundamentalisten gemacht.

„Wer sich vom Islam abwendet, der soll geköpft werden“ lautet laut Tagespresse eine Aussage vom Salafistenprediger Sheikh Abu Anas.

Darüber hinaus wurden im Zuge des Auftretens von Pierre Vogel in Wels auch DVDs verteilt.

Der einschlägige Verein Markaz hat sein Vereinslokal Darul Uloom in der Lindenstraße 22. Auch dort wurden in den vergangen Wochen vermehrt Aktivitäten festgestellt und insbesondere auch Fahrzeuge mit französischen sowie belgischen Kennzeichen gesichtet. Dieser Verein weist ebenfalls radikal-islamische Tendenzen auf.

In einem WT1-Interview hat der Welser Polizeidirektor Klaus Hübner vor kurzem erklärt, dass auch in Wels potentielle islamistische Gefährder aufhältig sein können. Bei einem Gespräch mit dem Landespolizeidirektor Andreas Pilsl wurde zugesichert, dass der Verfassungsschutz auch die einschlägigen Welser Vereine unter Beobachtung hat. Zusätzlich wurde vereinbart, dass Verbindungsleute diese Vereine laufend beleuchten werden, um eine allfällige Gefährdungslage einzuschätzen.

Dr. Andreas Rabl: „Radikal-islamische Vereine haben in Wels nichts verloren. Sollte von der Polizei eine Verfassungswidrigkeit festgestellt werden, sind die Vereinslokalitäten unverzüglich zu schließen.“

Gerhard Kroiß: „Die Zusammenarbeit mit der Polizei im Zusammenhang mit der Bekämpfung radikal-islamischer Aktivitäten in Wels funktioniert reibungslos. Zusätzlich wünschenswert wäre, den Verfassungsschutz von Linz wieder nach Wels zu verlegen, um eine ständige Vor-Ort-Beobachtung sicherzustellen.“

Medienrückfragen:  FPÖ Wels, Pfarrgasse 7, 4600 Wels, 07242/45125



FPÖ-Wels, am 26.06.2017





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