Winterdienst 2016/2017: Strenger Winter führte zu mehr Einsätzen und höheren Kosten

Der im Vergleich zu den Vorjahren strenge Winter 2016/2017 hat auch in der Bilanz des Winterdienstes der Stadt Wels Spuren hinterlassen: Insgesamt 41 Mal mussten die Teams der betroffenen Dienststellen (Kommunale Dienste, Stadtgärtnerei) ausfahren, um dem Schnee und Eis auf den Welser Straßen sowie den öffentlichen Geh- und Radwegen zu Leibe zu rücken. Im relativ milden Winter 2015/2016 war dies nur 16 Mal der Fall gewesen. In Summe fielen im heurigen Winter rund 9250 Einsatzstunden an.

Auch der Materialeinsatz ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: Im heurigen Winter wurden insgesamt 1164 Tonnen Salz und 541 Tonnen Rollsplitt verbraucht, 2015/2016 waren rund 540 Tonnen Salz und 190 Tonnen Rollsplitt nötig gewesen. All diese Steigerungen brachten natürlich auch eine höhere finanzielle Belastung mit sich. „Die Gesamtkosten für den heurigen Winterdienst betragen ohne die derzeit noch im Gange befindliche Splittentfernung rund 774.000 Euro. Im schnee- und frostarmen Winter 2015/2016 wurden inklusive Entfernung des Splitts nur rund 690.000 Euro ausgegeben“, berichten Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner, die sich bei allen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit bedanken. Diese reinigen in den Wintermonaten rund 330 Kilometer Straßen (beidseitig, also insgesamt rund 660 Kilometer), rund 140 Kilometer Gehwege und rund 61 Kilometer Radwege im gesamten Welser Stadtgebiet. Zum Einsatz kommen dabei fünf LKW, drei Bagger, jeweils ein Gräder und Radlader sowie zahlreiche Kleinfahrzeuge, Arbeitsmaschinen, Traktoren und Handpflüge.






Text- und Bildquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 10.04.2017





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