Illegales Glücksspiel: Verschärftes Vorgehen notwendig

Im zuständigen Sicherheitsausschuss wurden die Mitglieder kürzlich von der Finanzpolizei und der Polizei Wels über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Kontrollmöglichkeiten nach dem Glücksspielgesetz informiert. „Der aufschlussreiche, aber auch ernüchternde Vortrag der Experten zeigte, dass die engagierte Arbeit der zuständigen Behörden durch die gesetzlichen Rahmenbedin-gungen sowie das sehr trickreiche Vorgehen der illegalen Automatenbetreiber extrem erschwert wird“, berichtet Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß.

Im ersten Quartal 2017 wurden 20 Kontrollen durchgeführt und dabei 101 Automaten beschlagnahmt sowie 42 Anzeigen erstattet. Im Dialog mit den Experten besprachen die Mitglieder des Sicherheitsausschusses den Wunsch der Stadt Wels nach einer Ausweitung der Kontrollen. Dabei sagte Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Kroiß den Vertretern der Finanzpolizei sowie der Polizei Wels vollste Unterstützung zu: „Zur Bekämpfung des illegalen Glücksspiels ist es notwendig, die Zusammenarbeit der Behörden weiter zu verstärken. Seitens des Magistrats Wels werden wir alle gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Finanz- und Polizeibehörden bei den unbedingt notwendigen Beschlagnahmungen und Schließungen zu unterstützen.“ Um die Kontrollen der Finanzpolizei verstärken zu können, müsse das zuständige Finanzministerium jedoch auch die notwendigen personellen Kapazitäten zur Verfügung stellen, so Kroiß. „Dringend notwendig ist darüber hinaus auch, die gesetzlichen Rahmenbedingungen so zu verschärfen, dass die Beamten rasch und effizient gegen das illegale Glücksspiel vorgehen können“, erklärt Kroiß abschließend.

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 27.03.2017





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