Klarstellung zu den Dolmetscherkosten bei Elterngesprächen

Entschieden weist Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß die medial geäußerten Vorwürfe zurück, dass die Stadt Wels durch die Streichung der Dolmetscherdienste für Elterngespräche die Integration an den Welser Pflichtschulen erschwert. „Tatsache ist, dass die Stadt Wels die Dolmetscherkosten für Elterngespräche nicht mehr zahlt, weil der Landesschulrat Oberösterreich ein mobiles interkulturelles Beraterteam für solche Zwecke installiert hat. Es geht hier nicht um die Verhinderung von Integration, sondern darum, kostspielige und unnötige Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Es wird weder die Arbeit der Lehrkräfte erschwert, noch sind die Kinder die Leidtragenden“, stellt Kroiß fest.

Das mobile Beratungsteam des Landesschulrates trage – so wie im Übrigen beispielsweise auch in den Pflichtschulen in der Stadt Linz – bei Bedarf zur Verständigung zwischen Lehrern und Eltern bei und stehe den Welser Schulen zur Verfügung. Unverständlich ist für Kroiß, dass diese Sprachexperten für die nunmehr auftretenden Kritiker zu wenig vertrauensvoll sind und deshalb eigene Dolmetscher notwendig seien. „Leider wird erneut versucht, ein gut funktionierendes System in Abrede zu stellen und die betroffenen Eltern zu verunsichern“, so Kroiß.

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 20.03.2017





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