Sozialpsychisches Kompetenzzentrum auf gutem Weg

Der nächste Schritt zur Nutzung der ehemaligen Welser Jugendherberge als Sozialpsychisches Kompetenzzentrum ist getan. Der Gemeinderat stimmte am Montag, 13. März mit Stimmenmehrheit den nötigen Investitionen von 177.000 Euro zu. Diese Summe wendet die Stadt für die technische Ausstattung, bauliche Maßnahmen sowie die Möblierung der Gebäude am Areal des Alten Schlachthofes auf. Die Umsetzung soll noch im heurigen Jahr über die Bühne gehen.

Die momentane Situation der Sozialpsychischen Beratungsdienste ist weder für die Klienten noch für die Mitarbeiter der Sozialpsychischen Beratungsdienste befriedigend. Die Aufteilung auf mehrere quer über die Stadt verstreute Standorte erschwert die interne Zusammenarbeit. Weiters sind die Gebäude teilweise nicht barrierefrei zugänglich, nur einige im Eigentum der Stadt (hohe Mietkosten) beziehungsweise dringend sanierungsbedürftig (hohe Investitionen wären nötig.)

Die Zusammenlegung der Beratungsdienste im neuen Sozialpsychischen Kompetenzzentrum hat daher mehrere Vorteile. Die künftige räumliche Nähe verbessert die interne Zusammenarbeit und steigert – etwa durch eine Doppelnutzung der Räumlichkeiten – auch die Effizienz. Bei der Adaptierung liegt besonderes Augenmerk auf der barrierefreien Erreichbarkeit der Beratungsstellen. Zu-dem fallen die Miet-, Betriebs- und Reinigungskosten für die bisherigen Räumlichkeiten weg. Die Stadt spart sich dadurch bei den jährlichen Folgekosten rund 27.000 Euro. Zudem muss sie nicht mehr in die durchwegs sanierungsbedürftigen Standorte investieren, bei denen sie Eigentümerin ist.

In die ehemalige Jugendherberge in der Dragonerstraße 22 kommen folgende Fachbereiche: Drogenberatung Circle und die dazugehörende Substitutionsstelle, Selbsthilfegruppen-Kontaktstelle und Freiwilligenzentrum, Familienberatungsstelle sowie Streetwork. Daneben in die Dragonerstraße 24 werden folgende Bereiche übersiedeln: Verwaltung und Leitung, Spielsuchtberatung sowie Beratungsstelle bei Alkoholproblemen.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Das Sozialpsychische Kompetenzzentrum vereint alle wesentlichen Fachbereiche unter einem Dach. Durch die Investitionen in den Standort Dragonerstraße spart sich die Stadt hohe jährliche Folgekosten an den nicht mehr zeitgemäßen bisherigen Standorten.“

Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Die Zusammenlegung der Sozialpsychischen Beratungsdienste bringt nicht nur für die Klienten, sondern auch für die Mitarbeiter zahlreiche Vorteile. Wichtig ist mir dabei die barrierefreie Erreichbarkeit der Beratungsstellen.“

Textquelle: Stadt Wels



FPÖ-Wels, am 14.03.2017





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