Greif-Fassade knüpft an historische Wurzeln an

Für Diskussionen hat der kürzlich veröffentlichte Entwurf der zukünftigen Fassadengestaltung des Greifs gesorgt. Besonders kritisiert wurde die nicht passende moderne Ausgestaltung mit keinerlei Schmuckelementen, weshalb diese Fassade als weiterer Fremdkörper am historischen Kaiser-Josef-Platz wahrgenommen wurde.

Festzuhalten ist, dass der veröffentlichte Entwurf nicht zur Umsetzung gelangt. Die Stadt Wels hat mit den Projektanten eine Fassadenkonstruktion vereinbart, diese wird nunmehr aufgrund notwendiger Änderungen nochmals überarbeitet. Dabei spricht sich Bürgermeister. Dr. Andreas Rabl für eine Fassade aus, die im historischen Kontext des Kaiser-Josef-Platzes besteht. Zu diesem Zweck wurden bereits Gespräche mit den Investoren geführt, um möglichst rasch zu einem gemeinsamen Entwurf zu kommen.

Der Entwurf der Fassade soll in den nächsten Wochen der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Eine schmucklose Putzfassade kommt für das Greif an dieser prominenten Stelle nicht in Frage. Das Greif gehörte zu den letzten Wahrzeichen am Kaiser-Josef-Platz. Das neu entstehende Gebäude muss in seiner Wirkung den Platz mitprägen. Das wird nur mit einer gegliederten Struktur und entsprechenden Gestaltungselementen möglich sein.“

Textquelle: Stadt Wels






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